FüRTH - Greuther Fürth kann den Champagner kalt stellen, Eintracht Frankfurt fest an den Aufstieg glauben – und auch der SC Paderborn schielt mit mehr als einem Auge Richtung Fußball-Bundesliga.

Die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt schob sich durch ein 3:1 gegen Energie Cottbus auf den Relegationsplatz der 2. Liga und verdrängte Fortuna Düsseldorf vorerst auf den vierten Rang. Düsseldorf muss nun an diesem Montag (20.15 Uhr/Sport 1) mindestens einen Punkt aus Dresden mitbringen, um wieder vorbeizuziehen.

Noch gespannter als die Paderborner schauen die bis dato „unaufsteigbaren“ Fürther auf diese Partie. Denn nach dem 2:1 gegen den FC St. Pauli ist die Spielvereinigung mit 67 Punkten fast durch.

Gewinnt Düsseldorf nicht in Dresden, fehlt Fürth nur noch ein Punkt zum Aufstieg, und das auch nur theoretisch, da die Franken über das beste Torverhältnis der Liga verfügen. „Sollte Dresden gewinnen, drehen wir komplett durch und nehmen die ganze Stadt auseinander“, sagte Rechtsverteidiger Stephan Schröck. Dagegen wird die Lage für St. Pauli immer schwieriger. Bereits vor dem Montagsspiel haben die Hamburger zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, es könnten drei Zähler werden.

Eintracht Frankfurt ist dagegen wieder auf Kurs. Beim 4:0 gegen Erzgebirge Aue ließ der Tabellenzweite nichts anbrennen und verfügt nun wieder über ein gutes Polster.