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NWZonline.de Fussball

Webinar Des Fußball-Verbandes: NFV erläutert den Vereinen wie es weitergeht

17.05.2020

Barsinghausen Der NFV-Verbandsvorstand hat heute in einem Webinar die Vereine über das weitere Vorgehen des NFV informiert. Daneben wurden die wichtigsten Fragen der Vereine beantwortet.

Präsident Günter Distelrath ging in seiner kurzen Eröffnungsrede noch einmal auf die vier Varianten ein, die der NFV in der letzten Saison vorgestellt hat. Er stellte klar, dass eine Fortsetzung der Saison aufgrund des Votums der Vereine eigentlich nicht mehr zur Diskussion steht. „Es war aber geboten, diese Variante mit aufzuführen, weil rund ein Drittel der Vereine dafür waren“, stellte er in seinem Statement klar. Gleichzeitig wehrte er sich gegen Teile der Medien, die ihm ein „zwanghaftes Festhalten an der Fortführung“ vorwarfen. „Wer heute sagt, er will den Abbruch, muss auch sagen, welchen. Dies ist der Hauptinhalt unseres heutigen Webinars“, sagte er. Er stellte noch einmal klar, dass die Kernaufgabe des NFV die ordnungsgemäße Durchführung des Spielbetriebs sei. Weiter führte er aus, dass der NFV-Verbandsvorstand keineswegs eine Verschleppung des Verbandstages veranstalte. Er erklärte, dass es in anderen Landesverbänden andere Ladungsfristen gibt oder die Vorstände eine Entscheidung getroffen haben, die noch von einem Verbandstag abgesegnet werden müssen.

168 Fragen wurden gestellt

Justiziar Steffen Heyerhorst stellte dann noch mal alle vier Varianten vor und erläuterte Vor- und Nachteile der jeweiligen Szenarien. Jan Baßler, Geschäftsführer des NFV, ging im Anschluss an diese Ausführungen auf die Fragen der Vereine ein. Insgesamt wurden im Laufe der Veranstaltung 168 Fragen gestellt, die aus Gründen der Übersichtlichkeit zusammengefasst wurden. Eine der ersten Fragen beschäftigte sich dann auch wieder mit der Abstimmung auf dem Verbandstag. Dazu bezog Baßler klar Stellung: „Das Abstimmungsszenario auf einem Verbandstag ist in der Geschäftsordnung geregelt. Es sieht vor, dass die Anträge nacheinander abgestimmt werden. Beginnen muss man mit dem am weitesten eingreifenden Antrag. Man würde mit dem stärksten Eingriff in unsere Satzung und Ordnung beginnen. Das wäre die Annullierung. Dort müsste man 50,1 Prozent erreichen. Wenn dies nicht erreicht wird, müsste man zur nächsten Variante kommen. Die Angst, dass man mit 30 Prozent Zustimmung durchkommt, kann ich euch an dieser Stelle nehmen. Die Variante Fortsetzung wäre die mit dem kleinsten Eingriff und würde erst dann zur Abstimmung kommen, wenn die vorherigen drei Varianten keine Mehrheit finden würden.“

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„Überhänge müssen abgespielt werden“

Siegfried Lammers, Spielausschussvorsitzender im Kreis Vechta und gleichzeitig Staffelleiter der Bezirksliga IV, warf die Frage auf, wie eine technische Umsetzung beim Verbandstag durchgeführt werden soll, wenn eine geheime Abstimmung gefordert ist. Laut Justiziar Heyerhorst wird für diesen Fall die Einbindung eines externen Dienstleisters geprüft. Er betonte, dass es auf jedem Fall eine rechtssichere Lösung geben wird. Peter Hermes vom SV Strücklingen fragte, wie mit Überhängen umgegangen werden soll. Vor allem die Landesligen, die ja durch die Anzahl der Bezirksligen zwischen vier und sechs Aufsteiger haben, standen im Mittelpunkt seiner Frage. „Man muss den Vereinen ehrlicherweise sagen, dass es in den nachfolgenden Saisons Überhänge gibt, die abgespielt werden müssen“, erklärte Baßler. Er gab zu bedenken, dass ein Platz, der diese Saison zum Klassenerhalt gereicht hätte, in der nächsten Saison ein Abstiegsrang sein könnte. „Das zu sagen gehört zur Ehrlichkeit dazu“, stellte er fest. Auch Jörg van Raden vom ostfriesischen Bezirksligisten TuS Pewsum stellte diese Frage, erweitert um die Anmerkung, dass Vereine, die sich aus der Jugend heraus entwickeln, bei einer extremen Erweiterung der Abstiegsränge in große Probleme kommen könnten. Baßler gab zu, dass dies bei vielen Vereinen zu einem Problem führen kann.

Sechs-Monats-Regel außer Kraft

Lars Bechstein vom SV Brake warf dann noch die Frage der Sechs-Monats- Regel bei einem Vereinswechsel in den Raum. Hier erklärte Heyerhorst, dass dies nur eine Ermessensvorschrift aber keine Pflicht ist. „Wir wenden normalerweise diese Vorschrift so an, dass wir einem Spieler nach Ablauf von sechs Monaten ohne Pflichtspiel die sofortige Pflichtspielfeigabe für ein Nachfolgeverein erteilen. Wir haben zur Zeit aber die Unmöglichkeit an der Teilnahme des Pflichtspielbetriebs. Wir setzen diese Frist aktuell aus, bis wir entschieden haben wie wir mit der Saison umgehen. Wir werden einen Zeitraum definieren, der nicht zur Anrechnung kommt.“ Dies soll seiner Aussage nach die Vereine schützen.

„Toleranz und Nachsicht walten lassen“

In seinem Schlusswort verwies Distelrath auf die nächste Verbandsvorstandssitzung in die in der kommenden Woche stattfindet. „Wir haben in der nächsten Woche unseren Verbandsvorstand. Ich glaube unter Berücksichtigung der Kenntnisse aus dem heute durchgeführten Webinar wird der Verbandsvorstand final entscheiden können, was der Antrag des Vorstandes auf dem außerordentlichen Verbandstag sein wird. Das heißt, wir werden hier konkret festlegen wie der Umgang mit der Saison 2019/20 sein wird.“ Er fügte an, dass der Austausch im Chat deutlich gemacht hat, wo die Präferenzen der Vereine liegen, nämlich ganz klar beim Abbruch. Zugleich wies er darauf hin, dass die Variante eines Saisonabbruchs mit Auf- aber ohne Absteiger von allen Beteiligten im Spielausschuss viel Kreativität und Durchsetzungsvermögen, vor allem aber Toleranz und Nachsicht der teilnehmenden Mannschaften erfordere. „Ich appelliere wirklich jetzt schon an alle, wenn es zu solch einer Variante kommt, diese Toleranz und Nachsicht tatsächlich auf dem Platz walten zu lassen. Ich glaube es ist wichtig, dies noch einmal mitzunehmen.“

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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