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NWZonline.de Fussball

Klarer Sieg im Landesliga-Derby: Firrel findet kein Mittel gegen starke Germanen

15.10.2020

Firrel „Leer wollte es mehr als wir“, fasste Sekunden nach dem Abpfiff Firrels Trainer Daniel Franziskus die Landesliga-Partie zwischen Grün-Weiß Firrel und Germania Leer treffend zusammen. Er hatte soeben mit ansehen müssen, wie sein Team auf eigenem Platz eine verdiente 1:4-Niederlage im Derby kassiert hatte.

Von Beginn an traten die Gäste vor rund 450 Zuschauern extrem mutig auf. Immer wieder störten sie früh das Aufbauspiel der Grün-Weißen. Nach jeden Ballgewinn wurde versucht, die beiden schnellen Spitzen Lukas Koets und Arlind Jonjic in Szene zu setzen. Firrel hingegen tat sich im Spielaufbau schwer, lediglich bei Einzelaktionen von Nikky Goguadze oder Manuel Suda wurde es ab und zu gefährlich. In der Defensive strahlte Torhüter Marcel Kayser, der den verletzten René Carstens vertrat, nur wenig Sicherheit aus. Dies übertrug sich teilweise auf seine Vorderleute. Zu allem Überfluss halfen die Gastgeber bei der Führung der Germanen in der 26. Minute tatkräftig mit. Nach einer Flanke von der linken Seite kam Kayser aus dem Tor, Batbay wollte den Ball zum Torhüter zurückköpfen und traf ins eigene Netz. Nur drei Minuten später jubelten die Spieler aus Leer erneut. Nach einem missglückten Befreiungsschlag von Torhüter Kayser und einem schönen Zuspiel schnappte sich Jauken den Ball, umspielte den Torhüter und schob den Ball ins leere Tor. Der sehr gut leitende Schiedsrichter Marc Lübbers entschied aber auf Abseits. In der Folge mühte sich Firrel um den Ausgleich, ohne jedoch zwingend zu werden.

Nur sechs Minuten nach dem Seitenwechsel fiel das 2:0. Torschütze war Eike Begemann, der von der halbrechten Seite einen Freistoß mit dem linken Fuß in den oberen rechten Winkel zirkelte. Hier war Torhüter Kayser machtlos. In der 54. Minute stand der Schlussmann dann aber erneut im Mittelpunkt. Nach einem Freistoß von der linken Seite aufs kurze Eck wehrte er den Ball in die Mitte ab, wo Arlind Jonjic den Ball per Kopf über die Linie drückte. Allerdings wurde der Schlussmann bei seiner Parade von Leers aufgerücktem Verteidiger Martin Pruin irritiert. In der Folge wurde die Partie intensiver. Schiedsrichter Lübbers musste mehrere Male zum gelben Karton greifen. In der 71. Minute verwandelte er Germania Steffen Busemann nach einem Foul an der Seitenlinie. Nur wenige Sekunden später unterband der Spieler einen Angriff der Gastgeber. Lübbers bewies viel Fingerspitzengefühl und beließ es zu Recht bei einer Ermahnung. Keine 60 Sekunden später kam agierte Busemann in einem Laufduell ungeschickt und berührte seinen Gegenspieler an der Ferse. Dieser kam ins Stolpern und fiel, Nun hatte Schiedsrichter Lübbers keine andere Option mehr, als Busemann zum Duschen zu schicken. Aber auch in Überzahl viel Firrel nicht viel ein. Im Gegenteil: In der 82. Minute traf Arlind Jonjic vollkommen frei im Fünfmeterraum in Anschluss an eine Ecke per Kopf zum 4:0.6 Minuten später sorgte Manuel Suda dann für den einzigen Treffer der Gastgeber an diesem Abend. Er zog von der rechten Seite nach innen und traf mit dem linken Fuß ins lange Eck. „Es ist eindeutig, da muss man über den Kampf kommen. Das haben die Jungs aus Leer angenommen, unsere hingegen nicht,“ analysierte Franziskus nach dem Spiel treffend. Er fügte an, dass seinem Team vor allem den Zweikämpfen die Konsequenz gefehlt hätte. „Unterm Strich war dies ein verdienter Sieg für Germania Leer.“

„Heute hatten wir mal nicht das Pech, was wir in den anderen Spielen hatten,“ freute sich Leers Trainer Michael Zuidema, der nach dem vierten Treffer die Gelbe Karte sah, weil er nach dem Tor jubelnd auf dem Platz stürmte. „Ich hatte erwartet, dass Firrel uns früher unter Druck setzt. Dies hatten sie gegen Frisia auch gemacht. Heute waren sie aber relativ verhalten. Wir hingegen waren heiß auf das Derby“, erklärte er. Er äußerte sich zufrieden darüber, dass sein Konzept aufgegangen ist.

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Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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