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NWZonline.de Fussball

Ostfriesland-Cup: Esens zieht mit Kantersieg ins Finale ein

28.08.2020

Firrel Der TuS Esens ist durch eine überzeugende Leistung und einen klaren 8:1-Erfolg gegen den SV Frisia Loga ins Finale des Ostfriesland-Cups eingezogen. Dort treffen die Bärenstädter am Sonntag um 16 Uhr in Loga auf den Landesligisten Grün-Weiß Firrel.

Esens übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spiel, Logas Abwehr stand aber in den ersten 20 Minuten sehr sicher und ließ nur wenig zu. Vor allem Burak Odabasi sorgte mit seiner Ruhe und Abgeklärtheit am Ball für Ordnung in der Hintermannschaft. Nach vorne hin gelang dem jungen Team aus Loga allerdings nicht viel. In der siebten Spielminute musste Torhüter Malte Behrends aufseiten von Loga zum ersten Mal eingreifen, mit einer tollen Parade verhinderte er den frühen Rückstand durch Thorsten Lettau. Esens machte aber weiter Druck und kam in der 24. Minute zum verdienten 1:0. Malte Ahrends spielte mit einem schönen Lupfer über die Abwehr Manuel Meints frei, der aus kurzer Entfernung Behrens im Tor keine Chance ließ. Auch im zweiten Treffer war Manuel Meints maßgeblich beteiligt. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Torhüter Behrens seinen Kopfball gerade noch abwehren, die anschließende Ecke schlug Meints an den langen Pfosten wo Sukowski per Kopf zum 2:0 traf. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause entschied dann die Partie. Nach einem Fehler im Aufbauspiel flankte Finn Rosenboom Maß gerecht von der rechten Seite in den Strafraum, Sukowski verendete im Stile eines Torjägers. Nur 60 Sekunden später verlor Loga wiederum in der Spieleröffnung den Ball, dieses Mal war es Lettau, der sich gegen Flügge durchsetzte und Behrens keine Chance ließ. Loga fand nach dem Führungstreffer in der Offensive gar nicht mehr statt, Hauke Bugiel hing ohne Unterstützung aus dem Mittelfeld vollkommen in der Luft.

Nächster Doppelschlag direkt nach der Pause

Egal, was Logas Plan für den zweiten Durchgang war: Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel war dieser schon wieder Makulatur. Nach einer Ecke, die zu kurz abgewehrt wurde, flankte Jan-Hendrik Keiser in den Strafraum von Frisia. Dort versuchte Sukowski eine Direktabnahme, traf den Ball aber nicht richtig. Dieser verunglückte Versuch wurde zur perfekten Vorlage für Lettau, der aus der Drehung das 5:0 erzielte. Nur sechs Minuten später erklang schon wieder die Tormusik. Marius Pinkernell setzt sich auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durch und schob den Ball am voreilig herausstürzenden Torhüter Behrens vorbei ins Tor. Dies war aber auch der einzige Fehler des ansonsten sehr guten Schlussmanns.

Erst nach rund einer Stunde kam Frisia zur ersten Torchance der Partie. Havemann im Tor der Bärenstädter meisterte aber diese Prüfung. Aus nur 60 Sekunden später stand der Schlussmann von Esens erneut im Blickpunkt. Nach einer Ecke zog Flügge von der Strafraumgrenze ab, aber Havemann kratzte den Ball mit den Fingerspitzen aus dem oberen rechten Torwinkel.

Rote Karte gegen Deichmann

Nach diesem kurzen Strohfeuer übernahm Esens aber wieder die Kontrolle über die Partie. In der 72. Minute spielte Thorsten Lettau auf der linken Seite mit Jonas Siems Katz und Maus. Am herausstürzenden Behrens vorbei traf er zum 7:0. Unrühmlicher Höhepunkt einer weitestgehend fairen Partie war in der 83. Minute eine Rote Karte gegen Logas Artur Deichmann. An der Seitenlinie kam er gegen Niklas Pinkernell im Zweikampf zu spät und traf ihn oberhalb des Knöchels. Der gut leitende Schiedsrichter von Aschwege zeigte ihm die Rote Karte. Ansonsten hatte der Unparteiische bis auf eine kurze Rudelbildung im ersten Durchgang wenig Arbeit mit dem Spiel. „Es tut mir leid, ich wollte ihn nicht verletzen,“ sagte Deichmann im Anschluss an diese Szene. Glück im Unglück: Pinkernell konnte nach kurzer Behandlung weiterspielen. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Die Freistoßflanke verwendete Manuel Meints per Kopf zum 8:0. Zwei Minuten vor dem Abpfiff erzielte Patrick Walocha den Ehrentreffer.

Logas junges Team war über weite Strecken gegen die eingespielte Mannschaft aus Esens sowohl vom Körperlichen als auch von der Geschwindigkeit her überfordert. Trotzdem gab sich die Mannschaft nie auf. Letztlich geht der Sieg des TuS aber auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. Im Finale gegen Firrel müssen Sukwoski und Co beweisen, dass sie auch gegen eine starke Abwehr treffen können. Die Hintermannschaft des TuS wiederum muss versuchen, die drei Gougadze-Brüder zu stoppen.

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Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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