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NWZonline.de Fussball

Charaktertest mit Note eins Bestanden: Überragender Frisia-Sieg in Firrel

12.10.2020

Firrel /Wilhelmshaven Sonntagabend, Fußball-Landes Liga, Feierstunde bei Aufsteiger WSC Frisia. Mit einem 3:1-Sieg und weiterhin der Tabellenführung im Gepäck, war der Heimweg für die Gäste mehr als angenehm.

Auf schwierigem, tiefem Geläuf startete der Gastgeber mit Vollgas und überfuhr Frisia in den ersten Minuten. „Wir wussten erst gar nicht wie uns geschah“, sagte auch Rolf Oppenländer von den Gästen. Auch körperlich robust ging es zur Sache, mit bitteren Folgen. Frisia-Schlussmann Sascha Theil musste in der 14.Minute verletzungsbedingt durch Deik Oetjen ersetzt werden, was der Leistung der Mannschaft jedoch im weiteren Verlauf keinen Abbruch tat.

In der 22.Minute stellte Oetjen sein Können unter Beweis, nach einem Freistoß fischte Oetjen einen Kopfball von Tim Schouwer aus dem Winkel. „Den kann man eigentlich nicht mehr halten, das war eine sensationelle Parade“, schildert Oppenländer. Nach und nach kamen auch die Gäste in die Partie und nach einer halben Stunde vergab Patrick Degen „noch“ die Frisia-Führung.

Ein packendes Spiel blieb bis zur 37.Minute torlos, dann langte Henning Röbke zu und traf zum 0:1. Noch schöner war Röbkes Treffer zum 2:0 für Frisia. Nach einer kurzen Ecke zog Röbke mit dem Außenrist aus 23 Meter ab und der Ball schlug in Winkel ein. Mit der 2:0-Führung der Gäste ging es in die Pause. Mit dem Wissen, das Firrel mit Dampf aus der Kabine kommen wird, ging es für Frisia weiter.

Firrel machte auch Druck und kam in der 49.Minute durch Manuel Suda zum 1:2-Anschluss. Die letzte Viertelstunde des Spiels hatte es in sich. Erst sah Ercan Karavul die Ampelkarte und zusätzlich mussten sich die Gäste dem zunehmenden Druck der Gastgeber erwehren. Es gab die eine oder andere Entlastungschance doch erst in der 90.Minute setzte Marius Preisinger die Grün-Weißen schachmatt.

Er sah, dass der Torhüter zu weit vor seinem Tor stand und überwand diesen aus gut 45 Metern zum 3:1-Endstand, dann war auch Schluss. „Ich habe heute das beste Spiel des WSC Frisia gesehen. Die Jungs haben sowas von gefightet, haben sich dem Gegner mit allem was ging entgegengeworfen und sich am Ende diesen Sieg mehr als verdient“, schwärmt Rolf Oppenländer. „Diesen Charaktertest hat die Mannschaft mit Bravour bestanden“.

Er sah ein hochklassiges Landesligaspiel zweier starker Teams und einem sehr fairen Publikum. „Ein ganz großes Lob und ein Dank geht an dieser Stelle aber auch an unseren Trainer Jürgen Hahn. Hahn kitzelt Höchstleistungen aus den Jungs heraus alles zusammen führt zu einer starken Symbiose. Es macht riesigen Spaß den Jungs zuzusehen, die Mannschaft zu begleiten und zu sehen, wie sich alle für den Erfolg aufopfern“. Der derzeitige Lohn ist die Tabellenführung in der Landesliga, die jedoch nicht zu hoch angesehen wird, sondern eher einer Momentaufnahme gleicht.

Vielmehr wird die Mannschaft sehr bald schon auf die anstrengende bevorstehende englische Woche vorbereitet. Am kommenden Sonntag ist Tura Westrhauderfehn zu Gast im Jadestadion, am Mittwoch darauf geht es zum BV Essen und anschließend empfängt der WSC Mitaufsteiger Sparta Werlte.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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