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NWZonline.de Fussball

Der Kreispokal und seine eigenen Gesetze: Pokalüberraschungen in Ekern und Jever

22.10.2020

Jade-Weser-Hunte In den weiteren Pokalspielen des Kreispokals Jade-Weser-Hunte am Mittwochabend gab es die eine oder andere Überraschung. Mit dem VfL Bad Zwischenahn und dem FC Zetel haben sich zwei Favoriten gegen unterklassige Teams aus dem Pokal-Wettbewerb verabschiedet, Zetel bekam dabei in Jever sogar richtig Haue. Aber auch auf den anderen Fußballplätzen gab es einiges zu bestaunen.

Fangen wir mit der ersten Überraschung an. Der TuS Ekern hat sich im Duell der Pleis-Brüder Jannes-Peter (Ekern) und Keeper Julian (Zwischenahn) mit 2:0 durchgesetzt. Der gleich zwei Klassen tiefer spielende Gastgeber ging nach einer torlosen ersten Hälfte, in der 48.Minute durch Rene Hobbiebrunken in Führung. Sicher, der VfL Bad Zwischenahn war bemüht, versuchte Druck aufzubauen und wollte den Ausgleich erzielen, doch genau in dieser Phase sorgte Ranjit Singh mit dem 2:0 für lange Gesichter bei der Gästen. „Wir haben absolut verdient verloren, das war ein kollektives Versagen. Ich stelle mich immer vor die Mannschaft, aber heute geht das nicht. Wir sind hier absolut pomadig aufgetreten, haben nie Zugriff auf das Spiel bekommen. Ekern hat das richtig gut gemacht, sie haben gekämpft, waren läuferisch überlegen und daher auch ein Lob an den TuS Ekern. Was wir hier heute angestellt haben, geht gar nicht, mir fehlen die Worte. Ekern hat sich den Einzug in die nächste Runde absolut verdient“, sagt Zwischenahn-Coach Andreas Greff. Riesenfreude indes beim TuS. „Meiner Meinung nach war kein zwei Klassen-Unterschied zu erkennen. Es war ein gutes Spiel, sogar mit leichten Vorteilen für uns“, sagt Ekern-Coach Peter Martens. „Meine Jungs haben großartig gekämpft und ein richtig gutes Spiel gemacht“.

Torreicher ging es in indes in Jever zu. Der heimische FSV Jever, ungeschlagen in der 1.Kreisklasse, schoss den Kreisligisten FC FW Zetel gleich mit 6:0 vom Platz. Übrigens, auch die Gäste sind in der Liga noch ungeschlagen. „Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben das Spiel bestimmen können. Beide Mannschaften hatten nicht das stärkste Personal auf dem Platz. Jever nutzte die Überlegenheit auf dem Platz in Form von Toren. Johannes Mundt, zusammen mit Fabian Tietze die Aktivposten beim FSV, erzielte gleich vier Tore. Timo Hinrichs traf noch per 30 Meter-Bogenlampe und Maurice Schwarzenberger setzte einen Freistoß in die Maschen. „Die Mannschaft hat von Beginn an überzeugt und Zetel gar nicht am Spiel teilnehmen lassen. Die Gäste wussten mit uns heute nichts anzufangen“, lobt Berndt Jabben vom FSV. „Unser Spiel lief gut, der Aufbau funktionierte, aber wir sind trotzdem auch ein wenig überrascht, wie flüssig das heute funktionierte. Wir freuen uns über den Sieg und den Einzug in die 3.Runde, konzentrieren uns aber auch schnell auf den kommenden Liga-Gegner“.

Ein weiteres Brüder-Duell fand in Gristede statt. Die SG Elmendorf/Gristede mit Fabian Sylvester, empfing den SVE Wiefelstede, in dessen Reihen Timon Sylvester auf Punkte- und Torejagd geht. Vor 50 Zuschauern lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Pokalspiel. Anders jedoch als in Ekern hatte hier der Favorit den Vorteil des Führungstreffers. Nachdem Fabian Sylvester den Torpfosten des Gästegehäuses traf erzielte Jan Fehler das 0:1. Gristede musste anschließend verletzungsbedingt den Keeper wechseln, das tat der Spannung aber keinen Abbruch. So war das 1:1 durch Dennis Meier auch nicht unverdient, doch Wiefelstede legte nach. Zuerst verhinderte Fabian Sylvester noch das 1:2 auf der Linie, doch nach einem Pfostentreffer staubte Timon Sylvester zum 1:2 ab. Gristede ließ sich aber nicht irre machen und Steffen Gerken hatte den Ausgleich auf dem Fuß. Gästekeeper Tammo Rothe verhinderte diesen aber mit einer Glanzparade. Schließlich gelang Fabian Sylvester doch das 2:2, doch die Freude hielt nicht lange. Praktisch im Gegenzug langten die Gäste zur erneuten Führung zu. Um die Spannung aber auf der Spitze zu halten, sorgte Felix Schmidt für den verdienten Ausgleich. Das folgende Elfmeterschießen fand, aus Sicht der Gastgeber ein eher unglückliches Ende. Nach neun Elfmetern, es stand 6:6, traf Felix Schmidt die Unterkante der Latte, die Gastgeber wähnten den Ball hinter der Linie, doch der Schiedsrichter entschied auf kein Tor. Am Ende hatten die Wiefelsteder mit 7:6 die Nase vorne. „Heute hat sicher nicht die bessere Mannschaft gewonnen. Unsere Jungs haben eine unglaubliche Moral bewiesen, nie aufgegeben trotz der Rückstände und einen aufopferungsvollen Kampf geliefert. Das war richtig toll anzusehen, leider fehlte es noch an der einen oder anderen Schraube, aber aus diesem Spiel, auch wenn es nicht den Erfolg brachte, kann die Mannschaft nur positive Erkenntnisse mit in die Zukunft nehmen“, sagt Hartmut Wemken (SG).

Foto: Philipp Eiben

Auch in Wahnbek konnte man eine kleine Überraschung erleben. Der klassentiefere TuS Wahnbek setzte sich mit 2:1 gegen den TV Metjendorf durch. Kevin Kocks erzielte nach elf Minuten die Wahnbeker Führung, mit der es auch in die Kabine ging. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Sebastian Braatz das 2:0, außer dem Anschlusstreffer durch Michael Vögel nach 65 Minuten konnten die Gäste dem nichts mehr hinzufügen. „In der ersten Hälfte war es ein ausgeglichenes Spiel mit einigen Nadelstichen von uns“, sagt TuS-Coach Matthias Eilers. „Metjendorf hatte in der zweiten Hälfte schon die etwas besseren, aber eben nicht zwingenden Torchancen. Nach dem 2:1 gab es dann einen echten Pokalfight. Metjendorf drückte, erspielte sich gute Chancen, doch wir konnten, auch mit Hilfe von Keeper Christian Sonntag das Ergebnis über die Zeit retten“.

Mit einem 2:1-Sieg gegen den TuS Ocholt steht auch die SG FriPe in der nächsten Runde. Fabian Pfeiffer erzielte in der 21.Minute die SG-Führung, Leif-Eric Splisteser erhöhte in der 78.Minute auf 2:0 ehe Jan Wehner in der Nachspielzeit den 2:1-Endstand herstellte.

Die SG SchEdammBäke musste sich dem FSV Westerstede mit 0:2 geschlagen geben. Jannis Seifert in der 36.Minute und Florian Seyring in der 48.Minute erzielten die Tore.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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