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NWZonline.de Fussball

Schwarz-Weiß und RW Sande verlieren Kellerduelle

07.10.2019

Jade-Weser-Hunte In der Kreisliga Jade-Weser-Hunte haben sowohl Tabellenschlusslicht Schwarz-Weiß Oldenburg als auch RW Sande Heimniederlagen gegen direkte Konkurrenten eingefangen. Die Sandkruger warten somit immer noch auf den ersten Saisonsieg, sehr viel besser sieht es bei RW Sande aber auch nicht aus. Nach zwei Siegen zum Ligastart folgten sieben Niederlagen. In Wiefelstede gab es einen Ammerländer Heimsieg gegen den ESV Wilhelmshaven.

Schwarz-Weiß – SpVgg Berne 0:2

Wenn man erst einmal den Saisonstart in den Sand gesetzt hat, ist es sehr schwer, wieder in Fahrt zu kommen. Das ist eine Fußballweisheit die überall ihre Berechtigung findet und gegen die mal als Trainer kaum etwas machen kann. Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht, egal ob man Kritik übt oder die aufbauende Schiene fährt. In Sandkrug erlebt man gerade genau diese Phase. Gegen die Spielvereinigung Berne war ein Sieg schon so gut wie Pflicht, doch es sollte nicht klappen. „Die Spieler müssen verinnerlichen, dass man sich im Abstiegskampf befindet und solange das nicht bei allen Spielern ankommt, kann man nicht viel ändern“, weiß SW-Coach Jürgen Gaden der im Spiel gegen Berne, und nicht nur da, den letzten Willen vermisst hat, den Erfolg zu erkämpfen. Ein schönes Spiel sahen die Zuschauer nicht, das war aber auch gar nicht gefordert. „Wir wissen wie Berne spielt und haben uns auch auf den Gegner eingestellt. Es ist den Jungs nur nicht gelungen, richtig dagegen zu halten“, sagt Gaden. Kurz vor der Pause gab es einen Freistoß für die Gäste in Höhe der Mittellinie und ein Gästeakteur köpfte den Ball über den SW-Keeper zur Gästeführung ins Tor. Auch das zweite Gegentor konnte von den Gastgebern nicht verhindert werden, nur ein eigenes Tor wollte einfach nicht gelingen. „Wir waren heute aber nicht zwingend genug auf dem Weg nach vorne, haben zu wenig Chancen kreiert, vieles war den Zufall überlassen“, sagt Gaden, dem die Gegenwehr seiner Mannschaft fehlte. Auch wenn derzeit der letzte Tabellenplatz zu Buche steht, es sind erst zehn von 34 Spieltagen absolviert. Mit zwei oder drei Siegen ist man wieder in Schlagdistanz, doch bleibt die Frage, gegen wen sollen die Siege geholt werden? Es folgen zwei Auswärtsspiele beim SSV Jeddeloh II und in Eversten. Vielleicht, wenn alle den Teamgedanken leben, ist ja ein Befreiungsschlag drin.

RW Sande – FC Rastede II 0:2

Ebenfalls im Tabellenkeller stecken die Sander, die gegen den FC Rastede II die siebte Niederlage in Folge einstecken mussten. Mehmet-Leon Varligan brachte die Ammerländer in der 23.Minute in Führung und Jan Weiss sorgte in der 69.Minute für den 2:0-Sieg der Rasteder. „Der Sieg geht in Ordnung. Wir hatten nach der Führung das Spiel im Griff, müssen in der zweiten Hälfte aber schon eher das zweite Tor erzielen“, sagt Löwen-Coach Sascha Gollenstede, dessen Mannschaft den zweiten Sieg in Folge feiert, seit drei Spielen ungeschlagen ist und sich auf den elften Tabellenplatz gearbeitet hat. Für Sande gilt, der Knoten muss dringend platzen. „Uns fehlt ein Knipser, der die Biden macht. Wir haben zu viele Verletzungen zu beklagen und es gibt noch andere Kleinigkeiten, die alle zusammen zu einem Ganzen führen“, sagt der sportliche Leiter der Sander, Michael Janssen. „Wir müssen das Spiel absolut nicht verlieren, vielleicht fehlt einfach der absolute Wille, die letzte Entschlossenheit sich auch gegen einen Rückstand zu wehren“. Am nächsten Wochenende muss Sande zum ESV Wilhelmshaven, der ehemaligen Mannschaft von Michael Janssen, was an dem Tag aber keine Rolle spielen wird.

SVE Wiefelstede – ESV Wilhelmshaven 2:1

Einen reinen Arbeitssieg sah Wiefelstede-Coach Mario Anderer von seiner Mannschaft gegen die Wilhelmshavener. In der 18.Minute erzielte Jan-Hendrik Jochens die Führung der Wiefelsteder, die durch Tobias Heuer in der 41.Minute wieder ausgeglichen wurde. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Christoph Oltmanns das 2:1 für Wiefelstede und diese Führung wurde nicht mehr abgegeben. „Über den Kampf haben wir heute den Sieg geholt und das ist ein Punkt, den die Jungs auch verinnerlichen müssen. Spielerisch wird man hier nicht gegen alle Gegner zum Erfolg kommen und heute haben die Spieler gesehen, wie man sich über den Kampf ins Spiel arbeitet“, sagt Mario Anderer. „Wichtig ist zudem, dass diese Einstellung auch bis zum Ende abgerufen wird. Wäre das nicht passiert, hätte der ESV heute auch gewinnen können.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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