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NWZonline.de Fussball

Zetel knackt Nordenham – Remis in Eversten - Elmendorf/Gristede gewinnt Derby

07.09.2019

Jade /Weser /Hunte In den Freitagsspielen der Kreisliga Jade-Weser-Hunte wurde den Zuschauern wieder einiges geboten. Der Favorit 1.FC Nordenham kassierte die erste Niederlage und das auf eigenem Platz. TuS Eversten spielte nach zweiwöchiger Spielpause Remis gegen den ESV Wilhelmshaven.

 TuS Eversten – ESV Wilhelmshaven 1:1

Der Gastgeber hatte nach zwei Wochen Spielpause mit dem ESV Wilhelmshaven einen Gegner zu Gast, der mit drei recht souveränen Siegen schon die Favoritenrolle bekleidete Die Oldenburger hatten damit aber keine Probleme, machten das Spiel von Beginn an, waren aber vor dem Tor etwas zu harmlos. In den ersten zwanzig Minuten hatte Eversten auch zwei gute Möglichkeiten, während man die Gäste vom eigenen Tor fernhalten konnte. Sechs Minuten vor der Pause vergab Sascha Hüller eine Großchance, schob den Ball knapp am Pfosten vorbei. Eine Minute vor dem Pausenpfiff war es dann Stephan Schönberg, der auf Vorlage von Lennart Uphoff die Pausenführung für den TuS Eversten erzielte. Kurz nach Wiederanpfiff hätte Christoph Knoop das 2:0 machen können, vergab aber. ESV spielte nach einer Ampelkarte in Unterzahl, kam aber dennoch zum Ausgleich. Einen Abpraller von der Latte nutzte ein ESV-Akteur per Kopfball zum Ausgleich. Gegen Ende der Partie vergab Maximilian Beriault das 2:1, sein Schuss aus fünf Metern ging über das Tor und als das 2:1 dann doch fiel, wurde Abseits gepfiffen, dann war Schluss. „Wir haben das Spiel bestimmt, es leider nur versäumt, das zweite Tor zu machen. Nach der Ampelkarte haben die Jungs dann aufgehört Fußball zu spielen, bis dahin waren wir die klar bessere Mannschaft“, lautet das Fazit der Gastgeber.

 1.FC Nordenham – FC FW Zetel 1:2

Eine Überraschung erlebten die Zuschauer in Nordenham. Der Tabellenführer ging als klarer Favorit ins Heimspiel gegen den FC Zetel, doch das in der Liga wirklich Jeder Jeden schlagen kann, wurde in dieser Partie deutlich. Mit disziplinierter Abwehrarbeit ließen die Gäste den 1.FC Nordenham kaum zum Tor kommen, setzten selber immer wieder Nadelstiche und in der 33.Minute erzielte Kevin Weidner das sehenswerte Führungstor der Gäste. Sein Schuss aus gut 25 Metern landete unhaltbar im Winkel. Nordenham wurde in die Schranken gewiesen, war aber natürlich nicht völlig chancenlos. Einzig ein Tor vor der Pause bleibt aus und Zetel führte. Nach dem Seitenwechsel gab der Gastgeber ein wenig mehr Schwung ins Spiel und der bis dahin aus dem Spiel genommene Nico Westphal traf in der 53.Minute zum 1:1. Zetel ließ sich kaum beeindrucken und in der 73.Minute gelang Dennis Juilfs, nach einer Freistoß-Flanke von Oliver Tönjes der erneute Führungstreffer. Nordenham hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen und musste am Ende mit der Niederlage leben. „Wir haben verdient gewonnen, weil die Jungs eine sehr disziplinierte Leistung abgerufen haben. Defensiv haben sie gut gestanden und gearbeitet, beim Spielaufbau gab es zwar ein paar Probleme aber am Ende waren zwei Chancen drin und mit einem verdienten Sieg hat die Mannschaft sich belohnt“, sagte Julian Gentemann vom FC Zetel. Mario Heinecke stimmt ein. „Die Niederlage ist verdient, uns fehlte die spielerische Lösung und der letzte Wille zum Sieg. Zetel war sehr effektiv und hat verdient gewonnen“.

 SVE Wiefelstede – SV Eintracht 0:0

Keinen Sieger gab es in Wiefelstede, womit beide Mannschaften weiter gemeinsam als Tabellennachbarn durch die Liga laufen (je sieben Punkte). Andreas Greff (SV Eintracht):“ Es war ein super Kreisligaspiel. Wir haben defensiv begonnen, haben die Mannschaft etwas umgebaut und wir haben aus einer sicheren Abwehr heraus gespielt. Wiefelstede kam schnell über die Außen. Beide Seiten erspielten sich ein paar gute Möglichkeiten. Für die zweite Hälfte wollten wir offensiver agieren, haben unsere Spielweise umgestellt und Wiefelstede unter Druck setzen konnten. So konnten wir auch mehr Spielanteile gewinnen, hatten eine große Chance mit einem Lattentreffer, aber auch Wiefelstede hatte noch eine große Chance. Die kämpferische Einstellung meiner Mannschaft war sehr stark, die Jungs hauen sich voll rein und machen immer einen weiteren Schritt nach vorne. Mit dem Punkt in Wiefelstede bin ich sehr zufrieden“.

 TuS Lehmden – VfL Oldenburg II 1:4

Ein wenig Sorgen machen muss man sich im Ammerland um den TuS Lehmden. Gegen den VfL Oldenburg II setzte es eine 1:4-Heimniederlage, in den vier letzten Saisonspielen gab es drei Niederlagen und ein Remis. Um aus dem Tabellenkeller zu entschwinden muss schon mehr kommen. Die Gäste gingen in der elften Minute durch Matej Juric in Führung, auf die Lehmden in der 27.Minute noch eine Antwort hatte. Nils Geveshausen verwandelte einen Elfmeter zum 1:1. Nur vier Minuten später hieß es 1:2, auch Cherif Sanni verwandelte für den VfL II einen Elfmeter und in der 59.Minute verschossen die Gäste sogar einen Elfer. In den letzten acht Minuten setzten die Oldenburger die Gastgeber endgültig schachmatt. Simon Wollesen traf zum 3:1 und Tyrone Lassey machte in der letzten Minute das 4:1 perfekt. „Alles in allem geht der Sieg in Ordnung, auch wenn Lehmden noch zweimal die Latte traf“, sagte VfL-Coach Steffen Janßen. „Lehmdens Schlussmann hat noch vier gute Chancen verhindert. Wir haben leider ein wenig zu viele unnötige Ballverluste gehabt und etwas zu viele Foulspiele geleistet, am Ende stehen aber die drei Punkte und ein wichtiger Punkt in Sachen Lernphase“. Für den TuS Lehmden ist die Niederlage ärgerlich. „Das Ergebnis sieht deutlich aus, deutlicher als es der Spielverlauf aussagt. Uns fehlte heute das nötige Glück, wenngleich der VfL II auch eine gute Mannschaft stellt. Wir müssen auch aus der Niederlage die Lehren ziehen, den Mund abputzen und weitermachen. Chancen haben sich die Jungs erspielt, aber es soll momentan einfach nicht sein“, sagt TuS Co-Trainer Lutz Bruns.

 SG Elmendorf/Gristede – VfL Bad Zwischenahn 2:0

Durch diesen Derby-Sieg setzen sich die Gastgeber in der Tabelle am VfL Bad Zwischenahn vorbei und verlassen die Abstiegsplätze. Nach einer torlosen ersten Hälfte verwandelte Rene Fredehorst im zweiten Durchgang einen Freistoß zur SG-Führung und ebenfalls per Freistoß, um die Mauer herum, machte Steffen Gerken den Endstand perfekt. „Dieser Sieg geht absolut in Ordnung, weil die Jungs die richtige Einstellung im Spiel zeigten und vor allem die Ruhe behalten haben“, lobte SG-Trainer Stephan Borchardt seine Mannschaft. „Das ist eine schöne Momentaufnahme, aber so ein Sieg im Derby bringt sicherlich einiges für das Selbstvertrauen. Die Jungs haben einen Fortschritt gemacht und mit mehr Willen und Leidenschaft den Sieg geholt“. Auch die Gäste sind zufrieden, zumindest was die Leistung angeht. „Wir waren die spielbestimmende Mannschaft und hatten die Mehrzahl an klaren Torchancen. Die Niederlage heute kam leider nur zustande, weil wir unsere Chancen eben nicht genutzt haben“, sagt Helge Hanschke, VfL-Trainer. „Von der Leistung haben wir uns weiter verbessert, das ist eine wichtige Erkenntnis und die Jungs haben ein gutes Spiel gemacht. Der Keeper der SG hat zwei ganz große Chancen richtig stark pariert, einmal rettete der Pfosten, wir hätten nicht verlieren müssen, aber so läuft es eben im Fußball. Wir sind auf einem guten Weg“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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