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NWZonline.de Fussball

Fußball-Regionalliga Nord: SSV Jeddeloh blickt in eine düstere Zukunft

25.03.2020

Jeddeloh Der Spielbetrieb in der Regionalliga Nord ruht vorerst bis zum 19. April, eine Verlängerung der unfreiwilligen Pause scheint jetzt schon sicher. Staffelleiter Jürgen Stebani hat auf der Homepage des Norddeutschen Fußballverbandes angedeutet, dass ein Abbruch der Saison im Bereich des möglichen liegt. „Mit jeder Verlängerung der Auszeit wird der Abbruch dieser Saison wahrscheinlicher“, sagt Jürgen Stebani. „Es liegt auf der Hand, dass jeder einen Schaden erleiden wird.“

Das würde die Klubs der Regionalliga hart treffen, denn durch die fehlenden Zuschauereinnahmen und die wegbrechenden Sponsorengelder würde es bei vielen Vereinen zu dramatischen Szenen kommen. Der VfB Oldenburg hat bereits seine Spieler, den Trainer und Mitarbeiter für den Zeitraum der Spielpause in Kurzarbeit geschickt. Diese Möglichkeit hat man beim Nachbarn SSV Jeddeloh nicht. „Unsere Spieler sind zum überwiegenden Teil geringfügig Beschäftigte, die wir nicht in Kurzarbeit schicken können,“ erklärt Teammanager Gerhard Meyer auf Nachfrage. Auch die Gespräche mit Sponsoren liegen derzeit auf Eis. „Wir sprechen im Moment keine Sponsoren auf eine Vertragsverlängerung an“, sagt Meyer. „Die Sponsoren selbst sind auch unter Druck und haben mit Sicherheit andere Sorgen. Darauf nehmen wir Rücksicht.“ Er fügt an, dass auch Maßnahmen an der Infrastruktur in der 53acht-Arena wie zum Beispiel der Umbau des Sponsorenbereichs zur Zeit ausgesetzt sind. Er beziffert den gesamten Ausfall auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Ein Abbruch der Saison wäre für den SSV der Worst Case. „Uns fehlen natürlich die Einnahmen aus den Heimspielen. Wir haben Hilfe vom Verband angefordert, aber von dort ist nicht viel zu erwarten.“ Auch staatliche Hilfe wäre in seinen Augen eine Möglichkeit. „Ohne finanzielle Unterstützung vom Staat wird es sehr eng“, blickt Meyer in eine düstere Zukunft. Der Lüneburger SK Hansa geht kreativ mit der Situation um und hat ein „digitales Stadion“ eingerichtet. Dort können die Fans sogenannte „Geisterspiel-Tickets“ und virtuelle Bratwürste und auch ein Bier kaufen und so den Verein unterstützen. Meyer ist dagegen pragmatisch: Er hat neben der Lizenz für die kommende Regionalliga-Spielzeit auch einen Antrag für die Oberliga gestellt.

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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