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NWZonline.de Fussball

Nachwuchsarbeit: Beim SSV Jeddeloh wird eine Floskel zur Philosophie

30.07.2019

Jeddeloh Dass die Floskel „Talente aus der Region“ nicht unbedingt eine leere Worthülse ist, beweist seit Jahren Regionalligist SSV Jeddeloh. Der Verein hat sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem Ziel für ambitionierte Ammerländer Fußballer entwickelt. Viele Spieler aus dem Landkreis und der näheren Region erhalten einen Vertrag am Küstenkanal. Wir haben uns den Kader einmal etwas genauer angesehen.

Innenverteidiger Niklas von Aschwege (20) spielt bereits seit Juli 2017 für den SSV. Inzwischen hat er 39 Partien in der Regionalliga absolviert. So weit ist es bei Neuzugang Julius Zaher noch nicht. Der Kreisliga-Torjäger wechselte in diesem Sommer vom VfL Bad Zwischenahn nach Jeddeloh. Mit Bent Janßen steht sogar ein gebürtiger Edewechter im Kader für die kommende Saison. Der 18-jährige Mittelfeldspieler kam aus der U19 des JLZ Emsland ins Ammerland. Komplettiert wird das Quartett durch Thilo Töpken. Er spielte in seiner Kindheit beim VfL Bad Zwischenahn, bevor er bereits mit fünf Jahren zum SV Werder Bremen wechselte. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften bis in die A-Junioren-Bundesliga.

Dass man es auch als Ammerländer im Fußball weit bringen kann, sehen die Jugendlichen im eigenen Verein. Kevin Oltmer ist dafür ein blendendes Beispiel. Der 27-jährige Rechtsaußen wechselte im Jahr 2011 aus der 1. Kreisklasse zum damaligen Landesliga-Meister. Inzwischen hat der 140 Spiele in der Oberliga (67 Tore) und 54 Partien (elf Tore) in der Regionalliga für Jeddeloh absolviert. Auch Bastian Schaffer (24 Jahre) ist im Landkreis geboren. Bereits seit Juli 2014 schnürt er die Schuhe für den SSV. Inzwischen kann er auf 62 Oberligaspiele und 37 Regionalligaspiele zurückblicken. Natürlich darf Mario Fredehorst in dieser Aufstellung nicht fehlen. Seit seinem Wechsel vom FSV Westerstede zur Saison 2013/14 hat er in 50 Regionalligaspielen sechs Treffer erzielt. Dazu kommen noch 13 Tore in 59 Oberligaspielen. Der FSV hat auch noch einen weiteren Spieler hervorgebracht, der im Fußball unterhalb der Profiligen weit rum gekommen ist. Torhüter Christian Meyer spielte unter anderem beim VfL Wolfsburg II, bei den ehemaligen Regionalligisten SV Wilhelmshaven und BV Cloppenburg und beim VfB Oldenburg. Und nicht zu vergessen: Peer-Bent Wegener kommt aus Ofen. Der mit 30 Jahren älteste Feldspieler der Ammerländer blickt auf 82 Regionalligaspiele und über 50 Partien in der Oberliga zurück.

Wenn man den Einzugskreis etwas vergrößert, sieht man dass der Kader des SSV mit einigen weiteren jungen Spielern aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern versehen ist. Michel Leon Hahn (21 Jahre) kommt aus Bremerhaven und hat seinerzeit bereits mit Töpken zusammen für den SV Werder Bremen in der U19-Bundesliga gespielt. Patrick Papachristodoulou (21 Jahre) und Christoph Köhler (22 Jahre) aus Wilhelmshaven sind trotz ihrer Jugend schon erfahrene Regionalligaspieler. Torhüter Felix Bohe bekam seine fußballerische Ausbildung bei Tura 76 Oldenburg. Der 24-jährige Schlussmann hat inzwischen 25 Spiele in der vierthöchsten deutschen Spielklasse absolviert. Neuzugang Max Seiffert ist gebürtiger Bremer und wohnt auch noch in der Hansestadt.

„Für uns ist es inzwischen eine Vereinsphilosophie, mit jungen, talentierten Spielern aus der Region zu arbeiten“, erklärt der sportliche Leiter des SSV, Frank Claaßen. „Natürlich ist es in der Regionalliga ohne erfahrene Korsettstangen nicht zu schaffen, die Klasse zu halten. Deshalb werden wir auch immer wieder Spieler verpflichten, die ein gewisses Maß an Erfahrung mitbringen.“ Er fügt an, dass die Jugendfördervereine im Nordwesten oder die A-Jugend des SV Werder Bremen weitaus mehr Spieler ausbilden, als später im Seniorenbereich benötigt werden. „Wir sichten inzwischen kontinuierlich in der A-Junioren-Bundesliga und der U19-Regionalliga. Dies ist unsere Chance, gut ausgebildete Spieler unter Vertrag nehmen zu können.“

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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