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NWZonline.de Fussball

Ostfriesland-Cup: Manfred Bloem weist Germania-Kritik zurück

30.05.2020

Leer Ungewöhnlich scharf hat Manfred Bloem, Mitinitiator des Ostfriesland-Cups, auf die Pressemitteilung des Landesligisten VfL Germania Leer reagiert.

„Es ist uns bewusst, dass das Turnier unter den aktuellen Verhältnissen derzeit nicht gespielt werden kann und darf. Das würden und werden wir auch nicht tun. Wir möchten in keinem Fall die Gesundheit von Spielern oder Zuschauern gefährden“, schreibt Bloem in einer eigenen Pressemitteilung. „Germania Leer war einer der ersten Vereine, der nach Öffnung der Sportanlagen sofort und pressewirksam das Training entsprechend der Vorgaben aufgenommen hat. Viele Vereine tun dies bisher immer noch nicht, weil es derzeit einfach noch kein Ziel oder einen Wettkampf gibt, auf den man sich vorbereiten könnte“, äußerte er Unverständnis für die angedrohte Absage des VfL. „Germania Leer treibt seine Kaderplanungen für die kommende Saison öffentlich und massiv voran. Wofür, wenn man den Aussagen des Vorstandes Folge leisten möchte? Es ist doch fast egal, ob und wann gegebenenfalls die neue Saison beginnt, denn eines steht doch fest: Solange es keinen Impfstoff gibt, das Corona-Virus nicht verschwunden ist und noch 80 Millionen Menschen in Deutschland nicht immun gegen dieses hochansteckende Virus sind, müsste Germania Leer doch anhand seiner vorgetragenen Argumente seine Mannschaft vom möglichen Spielbetrieb abmelden“, legt er nach.

Fallende Infektionszahlen nähren Hoffnung

„Derzeit würden wir das Turnier nicht spielen dürfen, aber vielleicht im Juli, im August, im Frühjahr 2021 oder auch gar nicht? Keiner weiß derzeit, was auf uns zukommt“, schreibt Bloem in der Mitteilung. Er fügt an, dass sich die Infektionszahlen derzeit äußerst positiv entwickeln und es in vielen Bundesländern fast täglich Änderungen in den Verordnungen gibt. Im Falle einer Durchführung des Turniers würden die Veranstalter selbstverständlich alle Vorgaben, die auferlegt werden, erfüllen. „Würde das Turnier ausfallen, aber die Saison 2020/21 am 1. September beginnen, dann müsste ein Verein wie Germania Leer als Landesligist sich keine Gedanken um eine Qualifikation machen, wohl aber die Vereine Bezirks - und Ostfrieslandliga. Wir denken, dass wir an den aktuellen Planungen festhalten sollten und im Juli dann entsprechend der dann vorliegenden Verordnungen seitens der Regierung und der Landkreise, gemeinsam mit den Vereinen entscheiden sollten, ob wir es wagen können zu spielen oder nicht“, stellt er eine spätere, kurzfristige Entscheidung in Aussicht.

Qualifizierte Teams behalten Startrecht

„Aber beim Turnier, wenn es denn im nächsten Jahr stattfinden darf und kann, spielen die Mannschaften, die sich dafür qualifiziert haben. Wenn wir also dem Vorschlag von Germania folgen würden, dürfte es in der nächsten Saison, sofern diese gespielt wird, keine Qualifikation geben, sondern man müsste gerechterweise die Mannschaften nehmen, die sich jetzt qualifiziert haben“, schreibt Bloem und bestätigt damit das Teilnehmerfeld des Turniers.

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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