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NWZonline.de Fussball

Finale Im Ostfriesland-Cup: Esens macht Firrel lange das Leben schwer

31.08.2020

Loga Am Sonntagnachmittag fand das Endspiel im Ostfriesland-Cup 2020 statt. Im Apollo-Stadion in Loga setzte sich der favorisierte Landesligist GW Firrel gegen den TuS Esens mit 5:2 durch und holte sich die begehrte Trophäe.

Allerdings, es bedurfte der Unterstützung der Bärenstädter aus Esens um den Hebel umzulegen und zum Sieg zu gelangen.

Die Anfangsphase gestalteten die Mannschaften recht ausgeglichen. Esens hielt körperlich wie auch spielerisch gut mit, Firrel versuchte das Spiel an sich zu nehmen, was jedoch noch nicht richtig gelang. In der ersten halben Stunde präsentierte sich der Favorit schon als das etwas bessere Team, Esens leistete aber gute Defensivarbeit und schaffte es vor allem, die drei Goguadze-Brüder aus dem Spiel zu nehmen, die ihre gefürchteten Läufe über die Außen nicht ansetzen konnten.

Esens präsentierte sich zudem sehr Zweikampfstark, Firrel wirkte noch nicht so richtig bei der Sache. Die Strafe folgte auf dem Fuße, in der 38.Minute erzielte Finn Rosenbohm die Führung des TuS Esens mit dem rechten Fuß ins rechte untere Eck. Vorausgegangen war eine schöne Ablage von Niklas Pinkernell.

GW Firrel war die Verunsicherung anzumerken, Esens nutzte diese und Manuel Meints profitierte von einem zu kurzen Rückpass vom Firreler Andre Lücht. Meints schnappte sich das Leder, tanzte den Keeper aus und schob zum 2:0 ein.

Das war anscheinend der Weckruf für Firrel die noch vor der Pause die passende Antwort parat hatten. Postwendend nach dem 2:0 flankte Dawid Goguadze den Ball in den Esenser Sechzehner, Manuel Suda versuchte einen Fallrückzieher, der jedoch verunglückte, doch hinter ihm lauerte noch George Goguadze der zum 1:2 einschob. Vor der Pause fiel dann auch noch der Ausgleichstreffer. Einen Pass von Andre Lücht nahm Samuel da Luz auf, setzte sich auf der halblinken Position durch und jagte den Ball zum 2:2 in den Knick.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff drehte Firrel die Partie. Nach einer scharfen Hereingabe von Dawid Goguadze schlug Malte Arends beim Klärungsversuch über den Ball, TuS-Akteur Jan-Hendrik Keiser wollte klären und lenkte den Ball ins eigene Gehäuse.

In der 53.Minute gab es für den TuS Esens die Chance zum Ausgleich. Niklas Sukowski erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld, schickte Manuel Meints über rechts, dessen Schuss konnte Firrel-Schlussmann Rene Carstens gerade noch an die Latte lenken. Nach einer Stunde zog Marius Pinkernell aus 23 Metern einfach mal ab, der Ball wäre auch zum 3:3-Ausgleich unten rechts eingeschlagen, doch wieder war Carstens zur Stelle und fischte die Kugel soeben noch aus der Ecke.

In der 84.Minute sorgte Aleksandar Radenkovic für die Vorentscheidung, Nachdem eine Chance von Manuel Suda zur Ecke geklärt werden konnte, köpfte der zur Pause eingewechselte Radenkovic zum 4:2 ein. Drei Minuten später brachte Suda eine Ecke von der rechten Seite herein, Andre Lücht war zur Stelle und traf, ebenfalls per Kopf, zum 5:2.

Kurz vor dem Spielende musste Frank Til beim TuS Esens verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die Fussball-Nordwest-Redaktion wünscht an dieser Stelle gute Besserung.

Schiedsrichter Hanno Ulferts hatte mit dem weitgehend fairen Spiel keine Probleme.

„Natürlich ist man ein wenig enttäuscht, wenn man im Finale unterliegt. Die beiden Gegentore vor der Pause nach zwei Standardsituationen dürfen so nicht fallen. Dennoch sind wir stolz auf die Mannschaft. Selbst hatten wir auch Chancen auf den 3:3 Ausgleich“, lautete die Analyse von Esens-Coach Ralf Backhaus, dessen Mannschaft auch zwei Tage weniger Pause hatte als GW Firrel. „Die Jungs haben sich gute verkauft, am Ende fehlte auch etwas die Kraft“.

Vor allem die erst halbe Stunde war für Daniel Franziskus aus dem Trainerteam von GW Firrel nicht so schön. „Man hat gesehen, Esens wollte, wir sind hingegen gar nicht wirklich in die Partie gekommen. Aber, die Moral der Mannschaft ist voll intakt und wie schon im gesamten Turnier, war ein Rückstand auch noch kein Rückschlag. Esens war super auf uns eingestellt und hat uns schon den Schneid abgekauft. Unser Plan ist nicht ausgegangen, für die zweite Hälfte hatten wir Plan B ausgepackt und dann haben die Jungs auch das Spiel an sich genommen. Jeder einzelne Spieler und das Team um dem Team zieht voll mit und das macht auch den Erfolg aus“.

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Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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