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NWZonline.de Fussball

Derbysieg verschafft dem Post SV etwas Luft

06.11.2018

Oldenburg Am Montagabend fand im Sportpark am Alexandersfeld das Nachbarschafts-Derby zwischen dem Post SV und dem TV Metjendorf statt. Die Oldenburger gewannen diese Partie mit 2:0 und das war auch zwingend erforderlich nach zuletzt drei Niederlagen.

Schlimmer noch, in den vier letzten Spielen blieb der Post SV auch ohne eigens erzieltes Tor. Um ein Haar hätten sich alle Vorhaben für den heutigen Abend aus Sicht des Post SV in der ersten Minute erledigt. Nach einem Querpass stand ein Gästeakteur blank vor dem Post-Gehäuse und schoss über das Tor, gespielt waren 45 Sekunden.

„Wenn das Ding reingeht, und das bei unserer derzeitigen Verfassung, weiß man nicht, ob wir wiedergekommen wären“, sagte Post-Coach Jo Alder, der dann aber seine Mannschaft auch als Mannschaft wahrgenommen hat.

In der 20.Spielminute erlebten die Oldenburger dann eine längst vergessene Situation. Nach einem Pass von Andre Kamphus in den Lauf von Kekuta Konateh ließ dieser nach einem Sprint dem Gästekeeper keine Chance und schob flach ins lange Eck.

„Die Jungs wussten ja kaum noch, was bei einem Torerfolg zu tun ist“, atmete Jo Alder kräftig durch und sah zaghaft die Hände seiner Kicker in die Höhe gehen. Beide Mannschaften hatten im weiteren Verlauf noch so ihre teils guten Möglichkeiten, doch zur Pause blieb es bei dem 1:0.

„Endlich ist unsere Mannschaft als Mannschaft aufgetreten und die Spieler haben auch die Zweikämpfe angenommen. Das hat unheimlich viel ausgemacht und ich sage ja immer, die Masse der gewonnenen Zweikämpfe entscheidet über Sieg und Niederlage“, fügt Alder an.

Auch im zweiten Durchgang überzeugte seine Mannschaft und in der 73.Minute fiel dann auch die Entscheidung. Eine scharfe Ecke von Rifat Akbas köpfte Erik Burschäpers wuchtig zum 2:0 in die Maschen“, wie ich es ihm beigebracht habe“, konnte sich Jo Alder ein Schmunzeln Richtung Akbas zur Ecke nicht verkneifen.

„Also, der Sieg geht in Ordnung, denn wir haben heute endlich das gemacht, worauf es ankommt. Spielerisch geht es bei uns momentan nicht wirklich, aber man kann Fußball auch kämpfen und das Glück und den Erfolg erzwingen“, fügt Jo Alder an.

„Besonders herausheben möchte an diesem Abend Kekuta Konateh. Was der Junge am Metern gemacht, ist unglaublich. Der ganzen Mannschaft gebührt ein Riesenlob und mit dieser Einstellung müssen wir auch in die beiden letzten Spiele gegen den SC Ovelgönne gehen“, so Alder.

Vorerst hat der Post SV die Abstiegsränge verlassen, ist auch an Ovelgönne und Ohmstede II in der Tabelle vorbeigezogen. Am kommenden Freitag ist Ovelgönne zu Gast.

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