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NWZonline.de Fussball

Dusel-Sieg für den TuS Bloherfelde

02.11.2018

Oldenburg Der TuS Bloherfelde wurde am Mittwoch seiner Favoritenrolle gerecht und hat den SV Eintracht II mit 3:1 bezwungen, Favoritenrolle ist immer leicht daher gesagt, zumindest vom Tabellenstand war Bloherfelde der Favorit.

Was das Spiel angeht, so werden die Bloherfelder diese Partie wohl schnell vergessen wollen. Die Gäste vom Hellmskamp starteten nämlich furios und hatten nach drei Minuten die erste Torchance. Tim Knoop rauschte an einer scharfen Flanke nur knapp vorbei.

Bloherfeldes Daniel Weber verpasste zwei Minuten später per Kopf die Führungschance nach einer Flanke von Denis Masjukevic, es folgte die siebte Spielminute, die zum Knackpunkt wurde, für die Gastgeber.

Eike Knoop leistete ein leichtes Nachhaken mit dem Fuß nach einem Foul an ihm, vor den Augen des Schiedsrichters, der überhaupt gar keine andere Wahl hatte, als die rote Karte zu zücken. 83 Minuten mussten die Gäste nun also in Unterzahl agieren, was sich aber nur als Nachteil für den TuS Bloherfelde herausstellte.

„Ab dem Zeitpunkt lief bei uns überhaupt nichts mehr. Diese Karte tat unserem Spiel gar nicht gut“, sagte TuS-Coach Christian Fels und das machte sich auch auf dem Platz bemerkbar.

Die Partie plätscherte vor sich hin, SV Eintracht II versteckte sich keinesfalls, sondern spielte munter mit, war sogar die bessere Mannschaft. Somit war der Führungstreffer durch Frerk Nickel nach 39 Minuten auch nicht unverdient, Nick-Ole Rüscher spielte ihn perfekt frei.

Zwei Minuten später bekam Tim Knoop nicht genug Wucht hinter seinen Kopfball, sonst hätte es 0:2 gestanden. Von Bloherfelde, nichts zu sehen, was Chancen hätten sein können. Nach der Pause haben sich alle erst einmal ein wenig sortiert, Ziel war, die Überzahl auszuspielen, das Spiel in die Breite zu ziehen und die Gäste laufen zu lassen.

Die Gäste liefen auch, allerdings anders als erwartet, in der 50.Minute hatte Tim Knoop die nächste dicke Chance, sein Schuss wurde aber vom TuS-Keeper Sebastian Engler gehalten. Drei Minuten später hatten auch die Gastgeber die Chance zum Ausgleich, Maximilian Kerner scheiterte aber an Gäste-Torhüter Joost Kirchhübel im eins gegen eins.

In der 55.Minute war die Eintracht wieder dran, Frerk Nickel prüfte allerdings nur das Aluminium, zehn Minuten später setzte Arturo Hurtado einen Ball am TuS-Tor vorbei. Bloherfelde war natürlich bemüht und in der 69.Minute war es dann auch soweit. Denis Masjukevic passte in den Lauf von Maximilian Kerner und der traf schließlich zum 1:1.

Im weiteren Spielverlauf waren es jedoch die Gäste, die der Führung, wieder näher waren. Eine Doppelchance in der 75.Minute wurde letztlich aber zu unclever vertan. Minute 83, Tim Knoop läuft mutterseelenalleine auf Sebastian Engler zu, konnte den Ball aber irgendwie nicht versenken sondern Engler hielt.

Eine weitere Minute später segelte Philipp Brankamp an einer Flanke vorbei, und dann kam, was kommen musste, die Führung für den TuS Bloherfelde. Aber das Wie gestaltete sich als recht interessant.

Freistoß für den TuS, Denis Masjukevic führte aus und der Ball flog, und flog und flog, bis er über dem Gästekeeper hinten an den Pfosten klatschte und schließlich von Kirchhübels Rücken ins Tor ging, 2:1.

Die Gäste warfen jetzt alles in die Waagschale, Christoph Markmann scheiterte nach einer Ecke und im Gegenzug erzielte erneut Maximilian Kerner noch den 3:1-Endstand.

„Das ist schon echt gemein. Wir machen das Tor alleine vor dem Keeper nicht, auf der anderen Seite fangen wir uns so einen dämlichen Freistoßtreffer ein“, sagte SVE-Coach Marco Proske und im Grunde wäre ein Sieg für die Gäste auch verdient gewesen.

„Die Jungs haben ein super Spiel gemacht, wir haben trotz Unterzahl die klareren Aktionen gehabt und die besseren Chancen. Wir werden aber aus diesem Spiel wieder die positiven Akzente mitnehmen, jetzt müssen sich die Jungs nur endlich auch belohnen“.

Für den TuS Bloherfelde war es am Ende schon ein eher glücklicher Sieg. „Wenn die Gäste heute gewonnen hätten, wäre das auch OK gewesen. Nach dem Platzverweis war unser Spiel keines mehr, wir haben nur unsere Chancen genutzt, wenn eine auch eher glücklich war“, sagte TuS-Coach Christian Fels.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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