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NWZonline.de Fussball

Tabellenführer kommt in Eversten zu Fall

24.11.2018

Oldenburg Über den Kampf zum Sieg. „David“ TuS Eversten schlägt den Tabellenführer VfL Wildeshausen und sorgt für die zweite Saisonniederlage der Gäste.

Interessant ist jedoch, dass dieser Sieg keinesfalls glücklich zustande gekommen ist sondern vielmehr über den Willen und den Kampf. Die Gäste haben begonnen, wie man es von einem Favoriten erwartet.

Sie haben sofort Druck ausgeübt, obwohl mit Sascha Görke, Marius Krumland und Robin Ramke gleich drei Aktivposten von VfL-Coach Marcel Bragula ersetzt werden mussten. „Hinzu kommt noch, dass der Platz schon als grenzwertig zu betrachten war“, sagte Bragula, wodurch auch ein gutes Fußballspiel kaum im Bereich des möglichen sei.

Wildeshausen probierte es dann auch mit langen Bällen, die in zwei Fällen aber auch passgenau in den Fuß des eigenen Mannes gespielt wurden und sofort für Gefahr sorgten. Drei Ecken erspielten die Gäste in den ersten zehn Minuten, einen Ertrag gab es aber nicht.

Nach einer halben Stunde hätte es dann um ein Haar geklingelt, Christopher Kant zog aus dem Lauf ab, aber Eversten-Schlussmann Mika Kienast klärte mit den Fingerspitzen an den Pfosten, das war knapp.

Schon das torlose Remis zur Pause haben sich die Gastgeber absolut verdient, weil sie sich einfach nicht versteckt haben und es dem Gegner richtig schwer machten.

Zur zweiten Hälfte brachte VfL-Coach Bragula mit Rene Tramitzke einen zweiten Stürmer, Wildeshausen baute auch wieder Druck auf und in der 51.Minute fiel dann auch der Treffer zum 0:1. Maximilian Seidel tankte sich mit einigen Haken durch seine Gegenspieler und ließ aus zwanzig Metern Kienast im TSE-Gehäuse keine Chance.

Im Normalfall spielt so eine Führung, idem Favoriten in die Karten. Nicht aber an diesem Abend in Eversten. Der Außenseiter ließ sich nicht verrückt machen. Eversten gewann zunehmend mehr Zweikämpfe und baute jetzt seinerseits Druck auf. In der 58.Minute konnten die Gäste nach einer Ecke gerade noch klären

Außer einem kräftigen Lattentreffer von Maximilian Seidel hatte der VfL aber keine zwingenden Torchancen mehr. In der 85.Minute krachte dann ein Schuss der Gastgeber an den Pfosten. VfL-Keeper Sebastian Pundsack soll nach Meinung des Schiedsrichters noch am Ball gewesen sein, was aber viele Wildeshauser verneinten. Den folgenden Eckball von Lars van der Speck wuchtete Rene Auen zum Ausgleich in die Maschen.

Ein weiterer Kopfball von Auen konnte von Pundsack stark pariert werden (89.) doch eine Minute später war auch er machtlos. Nach einer weiteren Ecke gelang Hendrik Detmers der viel umjubelte Treffer zum 2:1 für den Underdog.

Wildeshausen warf alles nach vorne, ohne jedoch noch einmal zwingend gefährlich zu werden. Die Gastgeber vollendeten schließlich noch einen Konter durch Benedikt Determann zum 3:1-Endstand.

„Meine Mannschaft muss lernen, sich den Gegebenheiten anzupassen und Situationen für sich umzusetzen“, sagte Marcel Bragula. Ihm fehlte es an der völligen Überzeugung, an der Durchschlagskraft und am absoluten Willen das Spiel gewinnen zu wollen. Als Beweis dafür führt er die Tatsachean, dass seine Elf nicht eine gelbe Karte kassierte.

„Eversten war angespitzt. Es war klar, dass sie sich zerreißen werden. Da muss man dagegen halten und das haben wir heute nicht getan“, fügte Bragula an.

Der TuS Eversten freut sich über drei unerwartete Punkte, die im Abstiegskampf noch enorm wichtig sein können. „Wir hatten nichts zu verlieren, gerade in so einem Spiel. Die Jungs haben sich endlich für ihre Bemühungen belohnt“, hieß es unisono vom Trainergespann Nils Reckemeier und Uwe Ropers.

„Wir hatten häufig Spiele die ähnlich liefen und in denen wir am Ende verloren haben. Umso wichtiger und natürlich schöner ist der Sieg heute“. Mit diesem Sieg geht es für den TuS Eversten nun in die Winterpause. Der VfL Wildeshausen hat indes am nächsten Sonntag noch die Möglichkeit, diese Niederlage vergessen zu machen. Dann geht es zum Auswärtsspiel beim SV Wilhelmshaven.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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