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NWZonline.de Fussball

Thilo Töpken trifft Thilo Pöpken

19.07.2019

Oldenburg /Jeddeloh Aufgewachsen sind sie wenige Kilometer voneinander entfernt – ihre Geburtstage liegen nur einen Monat und einen Tag auseinander – jahrelang sind sie miteinander auf das Feld marschiert – und ihre Namen unterscheidet nur ein Buchstabe: Thilo Töpken und Thilo Pöpken. Wenn der SSV Jeddeloh – hier spielt der mit dem T seit diesem Sommer – und der VfB Oldenburg – hier gehört der mit dem P seit 2018 fest zum Kader – sich an diesem Sonntag (15 Uhr, 53acht-Arena) in der ersten Landespokal-Runde duellieren, könnten Stadionsprecher und Schiedsrichter angesichts der Namensgleichheit leichte Problemen haben.

„Ich freue mich darauf, Thilo am Sonntag wiederzusehen“, sagt Pöpken mit Blick auf seinen Vornamens- und Nahezu-Nachnamensvetter, der als Jugendlicher das gleiche Ziel wie er hatte. Die heute 20-Jährigen träumten bei Werder Bremen vom Sprung auf die große Fußball-Bühne.

Der aus Bad Zwischenahn stammende Stürmer Töpken schlüpfte schon mit fünf Jahren in das Trikot der Hanseaten. Der in Wardenburg aufgewachsene Torwart Pöpken spielte von 2012 bis 2017 im Werder-Trikot. „Wir haben fünf Jahre lang fast jeden Tag zusammen trainiert und auch in einer Mannschaft gespielt“, erzählt der VfB-Keeper und ergänzt: „Thilos Mutter hat ihn ja immer zum Training nach Bremen gefahren. Sehr oft hat sie damals den Umweg über Wardenburg gemacht und mich mitgenommen.“

2017 kam Pöpken nach Oldenburg zum JFV Nordwest, wo er sofort Stammkeeper wurde, während Töpken zu Eintracht Braunschweigs Nachwuchs wechselte. Dort spielte er in der vergangenen Saison in der zweiten Mannschaft, erzielte in 25 Oberliga-Partien sieben Tore und kehrte nun mit dem Wechsel zum SSV ebenfalls in die Heimat zurück. „Für mich als Ammerländer ist es toll, dass ich in Jeddeloh die Chance bekomme, in der Regionalliga zu spielen“, sagt er.

„Wir wollen Thilo langsam Stück für Stück heranführen“, meint SSV-Coach Jouke Faber: „Momentan ist er noch ein wenig angeschlagen und erst spät bei uns dazugestoßen, daher wollen wir nichts überstürzen“, ergänzt der Niederländer, der am Mittwoch beim 4:1 gegen Landesligist BV Cloppenburg auf das Talent verzichtet hatte.

Gut habe sich Töpken dafür beim 8:1 im Test bei Union Lohne am Sonntag geschlagen. Gegen den Landesligisten stand der Angreifer 30 Minuten auf dem Feld. „Thilo ist ein junger, sehr talentierter Spieler, der viele Fähigkeiten mitbringt. Wir wollen ihm dabei helfen, diese Werte noch zu verbessern“, erklärt Faber.

Dass der am 27. Februar 1999 geborene Töpken im Duell in der Qualifikationsrunde des Pokals der Dritt- und Viertligisten von Anfang an spielt, ist also eher unwahrscheinlich. Die Chance von Pöpken, der am 26. Januar 1999 das Licht der Welt erblickte, ist größer. Er hat sich beim VfB in der Vorbereitung einen Kampf mit Dominik Kisiel (29) um den Platz im Tor geliefert. Der bisherige Stammkeeper, der in der vergangenen Saison neunmal von Pöpken vertreten wurde, hat in den Tests nicht immer überzeugt.

Trotz der vielen Gemeinsamkeiten hat sich zwischen Pöpken und Töpken übrigens keine nachhaltige, große Freundschaft entwickelt. Als sich die Wege 2017 trennten, riss der Kontakt ab – vielleicht ja auch gerade wegen der Gemeinsamkeiten.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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