• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Fussball

Vom Marschweg in den Profi-Fußball

31.07.2019

Oldenburg Der VfB Oldenburg ist unbestritten der Traditionsverein in unserer Region. Seit vielen Jahren ist er das Aushängeschild im höherklassigen Fußball. Allen Widrigkeiten zum Trotz gelingt es den Verantwortlichen des Vereins immer wieder, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Für viele ist der VfB aber auch ein Sprungbrett in den Profifußball.

So könnten bereits am 24. August in Paderborn Kai Pröger und Lucas Höler in der Bundesliga ein Wiedersehen feiern. Die beiden spielten in der Saison 2013/14 zusammen im Marschwegstadion. Sie wechselten nach der Saison zum FSV Mainz 05 II, dort trennten sich dann ihre Wege. Während Höler bereits zum Beginn des Jahres 2018 über Sandhausen den Weg zum SC Freiburg und damit in die Bundesliga fand, dauerte es bei Pröger etwas länger. Über die beiden Regionalligisten BFC Dynamo Berlin und Rot-Weiß Essen wechselte er im Januar dieses Jahres zum SC Paderborn in die 2. Liga. Dort gelang ihm im Mai der Aufstieg in die Bundesliga.

Auch Mohamed Aidara nutzte den VfB als Sprungbrett in den bezahlten Fußball. Beim belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron absolvierte er 2017/18 elf Spiele in der dortigen höchsten Spielklasse. Vorher schnürte er nach seiner Zeit in der Huntestadt seine Schuhe für den SV Werder II in Liga 3. Ebenfalls ins westliche Ausland zog es den bulgarischen Abwehrspieler Kamen Hadzhiev nach Vertragsende beim VfB. Er wechselte zum holländischen Erstligisten Fortuna Sittard. Inzwischen steht er in Ungarn beim Erstligisten Puskás AFC unter Vertrag. Dominic Volkmer wechselte wie Aidara vom VfB zum SV Werder Bremen II, für die er 62 Spiele in der dritten Liga absolvierte. Danach führte ihn sein Weg nach Regensburg. Dort wurde er nach einem Spiel in der 2. Liga an den FC Carl Zeiss Jena verliehen. Seit Saisonbeginn steht er wieder im Kader des SSV Jahn.

Mustafa Azadzoy hat es sogar bis in die Nationalmannschaft seines Heimatlandes Afghanistan geschafft. Der 27-jährige wechselte erst zum TB Uphusen, dann wagte er den Schritt nach Thailand. Dort hat er inzwischen über 70 Spiele in der 1. und 2. Liga absolviert, dazu kommen 25 Länderspiele für Afghanistan.

Diese Aufstellung ist keineswegs vollständig und soll nur exemplarisch aufzeigen, dass der VfB inzwischen den Wandel zu einem Ausbildungsverein vollzogen hat. Sie zeigt, dass rund um den Marschweg immer noch gute Sichtungsarbeit geleistet wird. Allerdings ist abzusehen, dass ohne eine gravierende Änderung der Infrastruktur auf kurz oder lang der VfB Schwierigkeiten haben wird, sich der Konkurrenz vor der eigenen Haustür zu erwehren.

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
Rufen Sie mich an:
0441 9988 4660
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.