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NWZonline.de Fussball

Kreisliga Jade-Weser-Hunte: Rastede II gewinnt irren Kick

14.11.2019

Rastede In der Kreisliga Jade-Weser-Hunte gab es am Mittwochabend ein Nachholspiel vom 11.Spieltag, und was für eines. Der FC Rastede II bat den 1.FC Nordenham zum Tanz, im wahrsten Sinne. Von Beginn an hatten die Löwen das Sagen auf dem Platz, erspielten sich zwei, drei Chancen, die gegen tiefstehende Gäste allerdings nicht zwingend genug waren.

Der Gast aus Nordenham nutzte indes durch Suayb Gürbüz die erste sich bietende Möglichkeit in der 22.Minute zur Führung, „stark Abseitsverdächtig“, wie die Gastgeber bemerkten. Egal, 0:1, der Ausgleich lag, praktisch im Gegenzug, im Bereich des Möglichen, ein Schuss von Jan Weiß zischte aber am Lattenkreuz vorbei.

Nordenham erzielte etwas Später das 2:0 nach einem guten Angriff, leistete sich aber einen Querpass zu viel und der Schiedsrichter pfiff Abseits, nicht das 2:0, noch nicht. Dieses fiel dann in der 33.Minute wieder durch Gürbüz nach einem Abwehrfehler der Löwen und einem Querpass. Wieder im Gegenzug, die nächste Rasteder Chance, dieses Mal setzte Jan Weiß den Ball aus gut zwanzig Metern an die Latte. In der 38.Minute war es dann aber soweit. Ecke für Rastede, ein Handspiel der Gäste, ein Pfiff und Jan-Mathis Janßen verwandelte zum 1:2.

Eine weitere Großchance gab es für den FCR II in der 44.Minute nach einem Kopfball im Anschluss an eine Ecke. Wurde auf der Linie zunichte gemacht und der Nachschuss ging knapp am Tor vorbei. Nach der Pause ging das muntere Treiben auf dem Platz weiter. In der 49.Minute versuchte es Jan Weiß für die Löwen mit einem Flachschuss und der Ball schlug zum 2:2 ein. Nur eine Minute später drehte Janek Scheffler das Spiel komplett, ein super Zuspiel von Erik Scheffler nutzte er zum 3:2.

Nordenham war aber keinesfalls geschlagen, auch wenn die nächste Chance wieder den Löwen gehörte. Einen Fernschuss aus gut 16 Metern konnte der FCN-Keeper aus der Gefahrenzone fausten. Der Ausgleich fiel in der 57.Minute, erneut war Suayb Gürbüz der Schütze, anscheinend aber erneut wieder aus Abseitsverdächtiger Position, wie es die Löwen wahrgenommen haben. Weiter ging es in der 62.Minute. Nach einem Freistoß haben die Gäste Jan Weiß den Ball direkt in die Füße gespielt und dieser brauchte den Ball nur noch einschieben, 4:3. Auch der 1.FC Nordenham hatte anschließend eine Riesenchance zum Ausgleich, ein Spieler muss nach einem Querpass nur noch ins leere Tor schieben, wartete zu lange und so konnte ein Löwen-Akteur den Ball soeben noch weggrätschen.

Eine weitere Möglichkeit der Gäste wurde vergeben, indem der Ball knapp am Tor vorbeigeschoben wurde doch in der 76.Minute köpfte Daniel Krecker das 4:4, mit dem aber immer noch nicht Schluss war. In der 87.Minute entschied der Schiedsrichter auf Foulspiel im Nordenhamer Strafraum durch der Torhüter, Jan-Mathis Janßen nahm sich der Sache wieder an und verwandelte erneut sicher zum 5:4-Endstand.

„Es passiert mir wirklich selten das ich sauer werde, aber heute bin ich es“, sagte FCN-Coach Mario Heinecke. „Erst einmal, wir müssen das Spiel nicht verlieren, hatten ja auch Chancen genug um wenigstens Unentschieden zu spielen. Heute haben wir aber nicht gut genug gespielt, es gab nur Instanzen im Spiel, mit denen ich noch weniger zufrieden bin. Wir wussten was uns hier erwarten würde, das Rastede viel über den Kampf macht, haben uns aber auch leider von Unruhe und Hektik während der Partie anstecken lassen. Wir nehmen es jetzt wie es ist, pusten mal durch und konzentrieren uns dann auf das nächste Spiel gegen Wiefelstede“.

Löwen-Coach Sascha Gollenstede musste nach dem Spiel erst einmal runterkommen. „So ein Spiel gibt es nicht oft. Hier war was los, das war ein offener Schlagabtausch und ein Spiel auf Messers Schneide. Das hätte so oder so enden können, heute hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Ein großes Lob muss ich meiner Mannschaft für die starke Leistung und vor allem für den Willen aussprechen, der am Ende wohl auch das Spiel entschieden hat. Oft brauche ich so ein Spiel aber auch nicht, das geht nicht ohne Beruhigungsmittel. Nordenham war der erwartet starke Gegner und es war schon klar, dass wir alleine durch eine gute Defensive die Null nicht halten können. So war die Marschroute, einfach ein Tor mehr als Nordenham zu erzielen. Das es am Ende so geklappt hat, war schon stark“. Am Sonntag geht es gegen den FC Zetel weiter, wo, wird aber noch entschieden. Wenn in Zetel nicht gespielt werden kann, strebt man einen Heimrechttausch an.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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