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NWZonline.de Fussball

Elfmeter-Drama bringt Westerloy ins Finale

09.05.2019

Westerloy Als Miriam Hemken um 22.23 Uhr zum Elfmeterpunkt ging, war sie die bereits 26. Schützin in einem nicht enden wollenden Pokalkrimi. Anna-Lena Schabacker, die Torfrau des Post SV Oldenburg II, hatten zwar noch die Hand am Ball, konnte den entscheidenden Treffer aber nicht mehr verhindern. Durch den Treffer zum 6:5 zogen die Frauen des TuS Westerloy ins Kreispokal-Finale ein.

Die Geschichte des Spiels begann schon weit vor dem Anpfiff. Der ursprünglich angesetzte Schiedsrichter erschien nicht. Kurzfristig wurde versucht, einen anderen Unparteiischen per Telefon zu erreichen. Auch dies scheiterte. Der zufällig anwesende Deeke Stubben vom TuS Westerloy, der sonst Spiele in den unteren Kreisklassen der Herren pfeift, erklärte sich bereit, die Partie zu leiten. Mit einer geliehenen Pfeife und mit einem Leibchen zur Unterscheidung pfiff er die Partie mit halbstündiger Verspätung an. Vorab: Der junge Unparteiische zeigte in einer sehr fairen Partie eine hervorragende Leistung. Auch im anschließenden Elfmeterschießen war er nicht aus der Ruhe zu bringen.

Im Spiel selbst erwischte Westerloy die bessere Anfangsphase, dann aber übernahmen die Gäste aus Oldenburg die Kontrolle über das Spiel. Bereits zur Pause hätte Oldenburg deutlich führen müssen, sie scheiterten aber an ihrer Abschlussschwäche. Mehrmals flog der Ball knapp am Tor vorbei. Auf der Gegenseite hatte Westerloy im gesamten Ersten Spielabschnitt war eine gute Torchance, die Schabacker aber entschärfte. Kurz vor der Pause gingen die Gäste dann verdient in Führung. Mandy Buchner wurde schön freigespielt und konnte Heike Renken im Tor des TuS überwinden (41.). In der zweiten Halbzeit tat Westerloy etwas mehr fürs Spiel, vieles blieb aber Stückwerk. Vor allem das Passspiel war mangelhaft, hier war der Post SV das deutlich bessere Team. In der 78. Minute hatte Oldenburg die Chance zum vorentscheidende zweiten Treffer, aber Renken parierte bei einem Alleingang grandios. In der Schlussphase beorderte Westerloys Trainer Thomas Kroner Abwehrchefin Miriam Hemken in den Sturm. Diese Maßnahme wurde in der 83. Minute belohnt. Hemken wurde zentral an der Strafraumgrenze bedient, legte sich den Ball einmal vor und traf ins rechte obere Eck. Damit war der Boden für ein episches Elfmeterschießen bereitet. Von den ersten fünf Schützinnen trafen auf jeder Seite nur zwei. In der Folge hatten Oldenburgs Frauen fünfmal die Chance, ins Finale einzuziehen, fünfmal scheiterten sie. Entweder flog der Ball über das Tor oder Heike Renken konnte den Elfmeter abwehren. Aber auch Westerloys Frauen vergaben Matchbälle reihenweise. Erst Miriam Hemken – die ihren ersten Versuch verschossen hatte – löste mit ihrem Treffer zum 6:5 kollektiven Jubel bei den Ammerländerinnen aus. Beide Trainer waren sich nach der Partie einig, dass ein Sieg für den Post SV II in der regulären Spielzeit nicht unverdient gewesen wäre.

Der Finalgegner wird am heutigen Mittwoch um 19:30 Uhr in der Partie zwischen dem TuS Ocholt und dem TuS Eversten ermittelt.

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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