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NWZonline.de Fussball

Yusuf El-Ali lässt WSC Frisia jubeln

27.08.2018

Wilhelmshaven Riesenjubel beim WSC Frisia, Ernüchterung beim SVE Wiefelstede. So, oder zumindest so ähnlich lässt sich die Gemütslage auf dem B-Platz des WSC Frisia wohl am besten beschreiben. Der WSC Frisia bleibt auch im vierten Spiel ungeschlagen, gegen den SVE Wiefelstede hieß es nach 95 Minuten 2:1.

Die erste Hälfte gehörte aber den Ammerländer Gästen. „Wiefelstede hat sehr gut in der Defensive gearbeitet, taktisch klug und diszipliniert agiert“, musste auch Rolf Oppenländer vom WSC Frisia anerkennen.

Lucas Dettenbach nutzte in der 42.Spielminute eine Unachtsamkeit bei den Gastgebern zur Gästeführung mit der es auch in die Pause ging. „Wir mussten heute auf den B-Platz ausweichen, der auch ein wenig kleiner ist als der Hauptplatz und das, wie auch die Führung spielte Wiefelstede etwas in die Karten“, fügte Oppenländer an.

Nach der Pause dauerte es bis zur 60.Minute, ehe Frisia mehr Druck aufbauen konnte, und präsentierte sich auch physisch stark. Ausgezahlt hat sich das eine Viertelstunde vor Schluss, als Tim Rister der Ausgleich gelang. Kurze Zeit später dezimierten die Gäste, doch dieses Mal war die Überzahl kein Hemmschuh für die Gastgeber.

Die Nachspielzeit wurde schließlich mit 5 Minuten angegeben und in der allerletzten Spielminute brachte Pascal Buchheim einen letzten Ball flach in den Fünfmeterraum, dieser ging an Freund und Feind vorbei und der Innenverteidiger Yusuf El-Ali hielt seinen Schlappen einfach hin und traf zum 2:1-Endstand.

„Aufgrund einiger Verletzungsunterbrechungen geht die Nachspielzeit in Ordnung“, sagt Rolf Oppenländer. „Alles in Allem geht der Sieg aber auch in Ordnung, Wiefelstede war aber ein guter Gegner. Ein Lob möchte ich auch dem Schiedsrichtergespann aussprechen. Alle wichtigen Situationen wurden richtig entschieden, die Kommunikation mit beiden Mannschaft war klasse und er hat eine souveräne Linie geführt, das war schon super“.

Die Gäste indes gehen wieder leer aus. Und dennoch gibt es positive Erkenntnisse. „Wir haben es versäumt das mögliche 2:0 zu machen und wie das halt so ist, klingelt es auf der anderen Seite. Mit tut das für die Jungs unheimlich leid“, sagt Wiefelstede-Coach Mario Anderer.

„Sie haben ein richtig gutes Spiel gemacht, gekämpft, geackert und gehen am Ende wieder leer. Trotzdem müssen wir jetzt alle den Kopf wieder hochbekommen und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Ist schwer, aber man sieht immer intensiver, wie sehr unsere junge Mannschaft zusammenwächst. Spiel abhaken, auf Hude konzentrieren und weitermachen“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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