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NWZonline.de Fussball

„Jugend forsch“ scheitert erst im Finale

07.01.2019

Wilhelmshaven Nur knapp an einer Sensation sind die A-Junioren der JSG Wilhelmshaven bei der Stadtmeisterschaft vorbeigeschrammt. Erst im Finale endete die Erfolgsserie der Nachwuchskicker. Gegen den favorisierten Bezirksligisten SV Wilhelmshaven führte die JSG zweimal, unterlag aber am Ende denkbar knapp mit 2:3.

Die A-Junioren, die ungeschlagen durch die Vorrunde marschiert sind und dabei den späteren Sieger auch mit 2:0 besiegten, gingen bereits früh durch Illias Chrissochoidis in Führung. Die über 1000 Zuschauer in der Wilhelmshavener Nordfrost-Arena, die nach einer unbedachten Aktion von SVW-Torhüter Robin Krey im Halbfinale aufseiten des Außenseiters waren, feierten diesen Treffer überschwänglich. Auch durch den Ausgleich von Marcel Gräßner ließen sich die Akteure der JSG nicht beeindrucken. Spätestens nach der erneuten Führung durch Adeola Bashorun stand die Halle Kopf. In der Schlussphase setzte sich dann aber die größere Routine des SVW durch. Carsten Schütze sorgte für das 2:2, Minh-Le Ly brachte den Tabellenelften der Bezirksliga zwei Minuten vor Schluss erstmals in Führung. Angefeuert von den Zuschauern, die lauthals „Steht auf für die JSG“ sangen, warfen die A-Junioren alles nach vorne. Aber trotz Überzahl – Torschütze Minh-Le Ly kassierte kurz vor Schluss eine Zwei-Minuten-Strafe – reichte es für die sympathischen Nachwuchskicker nicht zum erneuten Ausgleich.

„Wir hatten uns vorgenommen, den Titel zu holen. Dies ist uns gelungen, wobei man sagen muss dass die JSG Wilhelmshaven ein würdiger Finalgegner war und den Sieg ebenso verdient hatte“, sagte Wilhelmshavens Teammanager Christian Schütze nach dem Abpfiff. Etwas irritiert war er über die Reaktionen des Publikums. „Dass wir von Teilen des Publikums als Scheißverein bezeichnet werden, kann ich bei aller sportlichen Rivalität nicht gutheißen. Robin hat sehr emotional auf die Beleidigungen reagiert.“ Schütze bezog sich auf das Halbfinalspiel des SVW gegen den Veranstalter WSC Frisia, in dem Torhüter Robin Krey nach dem Abpfiff auf die sichtlich enttäuschten Zuschauer reagierte. „Unter diesen Umständen muss man überlegen, ob wir im nächsten Jahr den Titel verteidigen.“

Der spätere Sieger des Turniers setzte sich in seiner Vorrundengruppe B als Tabellenzweiter durch. Drei Siegen gegen den VfL Wilhelmshaven, den STV Wilhelmshaven und den ESV Wilhelmshaven II stand eine 0:2-Niederlage gegen die A-Junioren gegenüber. In der Gruppe A zogen die beiden Bezirksligisten Frisia und ESV ins Halbfinale ein. Frisia blieb dabei gegen den ESV, den FC Ezidxan, Frisia II und die SG Sengwarden/Fedderwarden ungeschlagen, der ESV folgte mit neun Punkten ins Halbfinale. Dort war für das Team von Trainer Michael Janssen gegen die A-Junioren Endstation. Der Nachwuchs zog mit 4:2 ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale unterlagen die Gastgeber dem SV Wilhelmshaven mit 2:3.

In den meist fairen Partien sahen die Zuschauer allein in der Vorrunde 86 Tore. Damit bildete die Stadtmeisterschaft einen gelungenen Abschluss der Turnierwoche des WSC Frisia. Die drei Unparteiischen Lara Wolf, Philipp Eiben und Cenk Kara hatten mit den teilweise hitzigen Spielen nur wenige Schwierigkeiten. Die sportlich größte Geste des Turniers leisteten die Viertplatzierten vom WSC Frisia. Sie verzichteten spontan auf die ihnen zustehende Siegprämie und überreichten diese an die A-Juniorenmannschaft.

Volkhard Patten
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