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Fußball Özil eifert in Madrid seinem Idol Zidane nach

Ignacio Naya

Mesut Özil

(Bild) wurde am 15. Oktober 1988 in Gelsenkirchen geboren. Sein Bundesligadebüt feierte er am 12. August 2006 im Alter von 17 Jahren im Trikot von Schalke 04. Im Januar 2008 wechselte Özil zu Werder Bremen, wo er bis zum Sommer 2010 spielte. Anschließend wechselte er zu Real Madrid. Sein erstes von inzwischen 23 Länderspielen bestritt er am 11. Februar 2009.

FRAGE:

Hätten Sie sich Ihre erste Saison bei Real Madrid so vorgestellt?

ÖZIL

: Ich freue mich erstmal, dass es bei mir gut läuft, aber ich habe noch nichts erreicht. Als ich hierher gewechselt bin, wusste ich natürlich, was für ein Potenzial ich habe. Aber ich muss auch zugeben, dass ich für dieses Ziel sehr hart gearbeitet habe.

FRAGE:

Sie wurden mit Zinedine Zidane verglichen, aber Sie haben gesagt, dass Sie noch viel zu beweisen haben. Möchten Sie wie Zidane werden?

ÖZIL

: Er ist mein Idol. Er war in meinen Augen der perfekte Spieler. Mein Ziel ist es, dass ich mich ständig verbessere.

FRAGE:

Real zahlte für Sie 15 Millionen Euro Ablösesumme. Waren Sie billig?

ÖZIL

: Ich rede über die Zahlen grundsätzlich nie in der Öffentlichkeit. Letzten Endes war das eine sehr gute und faire Lösung für alle Beteiligten. Und die Höhe der Ablösesumme gibt keinem Spieler auf der Welt eine Stammplatzgarantie, sondern nur die Leistung.

FRAGE:

Sie spielen nun mit Cristiano Ronaldo zusammen. Was ist er für ein Typ?

ÖZIL

: Er hat in den letzten Jahren bewiesen, was er für ein Weltklassefußballer ist. Er ist immer höflich, immer nett. Er ist ehrgeizig, will immer gewinnen, auch wenn wir Trainingsspiele machen.

FRAGE:

Deutschland hat eine starke WM gespielt, aber wieder gegen Spanien verloren. Haben Sie Lust auf eine Revanche bei der EM 2012?

ÖZIL

: Man muss klar sagen, dass Spanien im Halbfinale viel besser war. Bei der EM wissen wir jetzt natürlich, dass wir viel Potenzial haben. Wir haben uns weiterentwickelt, sind robuster geworden. Wenn wir das gegen Spanien abrufen, stehen die Chancen auf jeden Fall 50:50.

FRAGE:

Fühlen Sie sich wohl als Multikulti-Symbol?

ÖZIL

: Auf jeden Fall. Meine Eltern kamen aus der Türkei, ich bin in Deutschland geboren. Ich freue mich, dass ich beide Kulturen kennengelernt habe. Die positiven Seiten dieser beiden Kulturen machen mir auch gerade bei meinem Auslandsaufenthalt in Madrid das Leben einfacher.

FRAGE:

Könnte Real Madrid die letzte Station Ihrer Karriere sein oder denken Sie daran, Ihre Karriere in Deutschland zu beenden?

ÖZIL

: Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich habe hier bewusst einen langfristigen Vertrag abgeschlossen.
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