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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball weckt bei Kindern Hoffnung

03.07.2014

Oldenburg /Berlin Klaus Berster blickte zufrieden zurück. „Es war ein sehr positives Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in dem es darum ging, auszuloten, welche Chancen Mansur Faqiryar hat, eine Fußballakademie in Kabul mit Hilfe der Bundesrepublik Deutschland zu errichten“, berichtete der Westersteder Sport-Botschafter und Ehrenpräsident des VfB Oldenburg von dem Treffen in Berlin.

Faqiryar, afghanischer Nationaltorwart und Schlussmann des Fußball-Regionalligisten VfB Oldenburg, plant, in seinem Heimatland eine Fußballschule aufzubauen (die NWZ  berichtete).

„Spätestens nach dem Gewinn der Südasien-Meisterschaft im September vergangenen Jahres hat die Weltöffentlichkeit die Bedeutung von Fußball in Afghanistan registriert“, erläuterte Faqiryar. „In Anlehnung an die jüngsten Erfolge erfuhr auch ich eine Aufmerksamkeit, die ich bis dato nicht gewohnt war. Ich wurde in meinem Land zum Botschafter für Hoffnung und eine bessere Zukunft“, sagte der 28-Jährige.

An der Gesprächsrunde im Entwicklungshilfeministerium nahmen neben Berster, Faqiryar und Fuchtel auch der Ammerländer Bundestagsabgeordnete Stephan Albani, der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verteidigung, Thomas Kossendey, und der Leiter des Referats Afghanistan und Pakistan, Dr. Henning Plate, teil. Initiatoren des Projekts sind neben Faqiryar, Berster und Albani der Rotary-Club Westerstede sowie Brigade-General Volker Bescht, der in Afghanistan für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) arbeitet.

„Dies war das erste sehr wichtige Gespräch nach zahlreichen vorbereitenden Gesprächen. Hierin wurden einige Dinge hinsichtlich der künftigen Vorgehensweise abgesprochen. Insofern war es eine sehr positive Aktion, was im Übrigen auch die Meinung von Stephan Albani und Thomas Kossendey war“, führte Berster weiter aus.

„Nach einer kurzen Zeit der Aufarbeitung der Geschehnisse reifte in mir der Gedanke, dass die Freude über den Gewinn der Südasien-Meisterschaft keine Momentaufnahme sein darf. Nach einem Gespräch mit dem ehemaligen VfB-Trainer Alex Nouri wurde mir schnell bewusst, dass wir die Kinder und den Fußball in Afghanistan fördern wollen. Wir wollen Mädchen und Jungen durch das Medium Fußball einen sportlichen Ausgleich zu Schule und Alltag ermöglichen“, sagte Faqiryar. Bildung sei für Kinder der Schlüssel in eine bessere Zukunft und die Schule eine der wichtigsten Institutionen. Daher werde eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen angestrebt, erläuterte er weiter.

Abschließend erklärte Oldenburgs Sportler des Jahres: „Wir schaffen Rahmenbedingungen, um Kindern Wissen zu vermitteln, fördern sie sportlich und ermöglichen ihnen ein warmes und liebevolles Umfeld. Es reicht uns nicht aus, ein Gebäude und einen Fußballplatz zu errichten. Den Kindern müssen Werte vermittelt werden, mit denen sie ihre Ziele über den Sport hinaus erreichen können.“

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