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NWZonline.de Sport Fußball

Dortmund tritt auf der Stelle

28.10.2019

Gelsenkirchen BVB-Boss Hans-Joachim Watzke irrte ebenso orientierungslos durch die Katakomben der Arena wie einige Spieler zuvor über den Platz. Marco Reus hingegen trat ganz zielstrebig vor die Mikrofone und redete Klartext. „Wir dürfen mit dieser Leistung nicht zufrieden sein. Uns fehlen die Leichtigkeit und die Form“, sagte der Kapitän von Borussia Dortmund nach dem enttäuschenden 0:0 im 177. Revierderby beim Erzrivalen Schalke 04.

Nach nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Ligaspielen hinkt der Vizemeister um Trainer Lucien Favre seinen eigenen Ansprüchen weiter hinterher. Lange Zeit war der BVB am Samstag die schlechtere Mannschaft und benötigte beim Lattenkopfball von Salif Sane und beim Pfostenschuss von Suat Serdar Glück, um nicht in Rückstand zu geraten. „Wir sind zu spät wach geworden. In den ersten 70 bis 75 Minuten haben wir wenig nach vorne investiert“, bemängelte Reus.

Das spielerische Element und die größere individuelle Klasse wurden gegen die kämpfenden Schalker nur selten sichtbar. Es habe „zäh und verkrampft“ gewirkt, stellte Sportdirektor Michael Zorc ernüchtert fest: „Wir arbeiten Fußball.“

Der verletzte Torjäger Paco Alcacer wird schmerzlich vermisst. Julian Brandt (in der Champions League in Mailand) und Mario Götze im Derby strahlen nicht die Torgefahr des Spaniers aus. „Wir haben uns vorn zu wenig bewegt, zu wenig gezeigt“, kritisierte Reus und forderte vor dem Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ARD) Erfolgserlebnisse: „Mit Siegen kommt man da besser raus als mit einem 0:0.“

Alcacer wird allerdings wohl auch noch gegen Gladbach fehlen, Götze hat sich in Gelsenkirchen an der Hand verletzt. Das Dortmunder Offensivproblem ist auch Schalkes Torhüter Alexander Nübel nicht verborgen geblieben. „Es war auch schwierig für Dortmund, weil keiner im Strafraum war, der das Ding hätte reinmachen können. Es war keiner in der Box und es war keiner da, der in die Box wollte“, stellte der Schalker Kapitän verwundert fest.

Die BVB-Verantwortlichen waren um Ruhe bemüht. Der angezählte Favre konnte „das Ergebnis akzeptieren“, auch Lizenzspielerchef Sebastian Kehl konnte nach einem „intensiven Derby mit dem Punkt leben“. Man habe sich gewehrt, so Kehl: „Dass wir Luft nach oben haben, wissen wir. Wir müssen kleine Schritte gehen.“

Luft nach oben haben auch die Schalker in der Chancenverwertung. Rabbi Matondo ließ reihenweise hochkarätige Gelegenheiten aus. Sein Sturmpartner Guido Burgstaller war kämpferisch zwar wieder ein Vorbild, doch Torgefahr verbreitete der Österreicher kaum.

„Wir sind einverstanden mit der Leistung, es ist ein weiterer Schritt, aber wir sind auch ein bisschen enttäuscht, weil wir das Spiel nicht gewonnen haben“, sagte Schalkes Trainer David Wagner.

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