GELSENKIRCHEN - GELSENKIRCHEN/DPA - Die Staatsanwaltschaft Essen hat im Zuge des Ermittlungsverfahrens gegen den Fußball-Bundesligisten Schalke 04 wegen des Verdachts der Bilanzfälschung und der Insolvenzverschleppung Räume des Gelsenkirchener Rathauses durchsucht. Dabei wurde umfangreiches Aktenmaterial beschlagnahmt. Die Aktion war offenbar gezielt auf die Stadtkämmerei gerichtet gewesen. Bei dem Fall geht es um die bilanzielle Bewertung des Grundstücks Parkstadion, der früheren Spielstätte der Schalker. Die Stadt Gelsenkirchen hatte das Grundstück für einen Euro an den Verein verkauft. In der Schalke-Bilanz schlägt es mit 15,6 Millionen Euro zu Buche.