GELSENKIRCHEN - Der finanziell angeschlagene Fußball-Bundesligist Schalke 04 atmet auf: Spielerverkäufe sind nicht notwendig, die Lizenz ist nach eigenen Angaben ungefährdet doch der Sparkurs muss weitergehen. Dem Club fließen durch einen Deal mit dem Energiedienstleister GEW, einer einhundertprozentigen Tochter der Stadt Gelsenkirchen, und einem nationalen Kreditinstitut 25,5 Millionen Euro zu.
Der Spielbetrieb soll nach Club-Angaben nicht von den jetzigen Einnahmen abhängig gewesen sein. Die laufende Saison ist sauber durchfinanziert, betonte Finanzvorstand Peter Peters. Star-Einkäufe sind aber ausgeschlossen, auch künftig werde man auf junge Spieler setzen.
Im Rahmen des Deals verkauft Schalke auch Kommandit-Anteile am Stadion, die nach zehn Jahren zurückerworben werden können. Dadurch sinkt der Anteil des Clubs an der Stadiongesellschaft auf unter 50 Prozent. Schalke muss deshalb 87 der 137 Millionen Euro Schulden nicht mehr ausweisen. Der Verein prüft zudem weitere Verkäufe im Bereich Catering.
