Frankfurt - Borussia Mönchengladbach hat sich ins Achtelfinale des DFB-Pokals rotiert. Trotz fünf Veränderungen in der Startelf gewann der Zweite der Fußball-Bundesliga beim Ligarivalen Eintracht Frankfurt verdient 2:1 (1:0). Der dreimalige Cup-Sieger steht erstmals seit drei Jahren in der Runde der letzten 16.
Vier Tage vor dem nächsten Liga-Spitzenspiel gegen 1899 Hoffenheim hätten die „Fohlen“ bereits zur Pause deutlicher führen müssen, doch es traf nur Thorgan Hazard (17. Minute) Ibrahima Traoré erhöhte in der 67. Minute auf 2:0, bevor Vaclav Kadlec (89.) der Anschlusstreffer gelang.
Nur mit viel Glück schaffte hingegen Bundesliga-Rivale Bayer Leverkusen den Sprung ins Achtelfinale. Die Werkself setzte sich erst im siebten Durchgang des Elfmeterschießens mit 5:4 (2:2, 1:1, 1:1) beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg durch. Torhüter Bernd Leno hielt drei Elfmeter und sicherte den Leverkusenern damit den Sieg. Die Gäste hatten seit der 78. Minute in Unterzahl gespielt, weil Heung-Min Son wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen hatte.
Der VfL Wolfsburg hat seinen Höhenflug mit einem souveränen Pokalsieg gegen den 1. FC Heidenheim fortgesetzt. Durch das 4:1 (2:1) gegen den Zweitliga-Sechsten steht das Team von Trainer Dieter Hecking zum dritten Mal in Serie im Achtelfinale des DFB-Pokals. Daniel Caligiuri (28.), Bas Dost (43.) und zweimal Luiz Gustavo (65./78.) schossen den fünften Pflichtspielsieg des Bundesliga-Dritten nacheinander heraus. Für Heidenheim traf lediglich Marc Schnatterer (12.).
Zweitligist Eintracht Braunschweig ist indes erneut haarscharf an einer Blamage vorbeigeschrammt. Der Bundesliga-Absteiger erreichte durch ein schmeichelhaftes 1:0 (0:0) beim Viertligisten Kickers Würzburg das Achtelfinale.
Der Norweger Havard Nielsen schoss in der 78. Minute den Siegtreffer für den Favoriten, der sich bereits beim 1:0 in der ersten Runde beim Fünftligisten Bremer SV äußerst schwer getan hatte.
