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NWZonline.de Sport Fußball

Gladbach quält sich in zweite Pokalrunde

21.08.2016

Drochtersen Borussia Mönchengladbach hat sich in die 2. Runde des DFB-Pokalwettbewerbs gequält. Beim Nord-Regionalligisten SV Drochtersen/Assel setzte sich die Mannschaft von André Schubert am Samstag trotz hoher Überlegenheit am Ende nur knapp 1:0 (1:0) durch. Vor 7 124 Zuschauern in dem durch Stahlrohrtribünen erweiterten und ausverkauften Kehdinger Stadion in Drochtersen erzielte Julian Korb (55. Minute) das Siegtor für den klaren Favoriten, der sich allerdings überraschend schwer tat. Dem wacker verteidigenden Viertligisten bleibt das finanzielle Trostpflaster der garantierten 155 000 Euro-Prämie plus sein Anteil aus den Zuschauer-Einnahmen.

Vier Tage nach dem 3:1-Erfolg in der Champions-League-Qualifikation bei Young Boys Bern ließ Gladbachs Coach Schubert kräftig rotieren. Und seine auf sieben Positionen veränderte Elf tat sich gegen die sehr defensiv aus einer Fünfer-Abwehrkette operierenden Gastgeber äußerst schwer. Erst nach 31 Minuten gab André Hahn den ersten Schuss auf das Gehäuse des Außenseiters ab, zielte aber daneben.

Erneut Hahn köpfte kurz darauf über den zu spät aus seinem Tor geeilten Patrick Siefkes, doch zwei Abwehrspieler klärten gemeinsam kurz vor der Linie (35.). Gegen die konsequent an ihrer defensiven Grundordnung festhaltenden Hausherren hatten die Borussen vor der Pause zwar mehr als 80 Prozent Ballbesitz, sie konnten diesen Vorteil aber in dieser Phase nicht in einen Torerfolg ummünzen.

Nach dem Wechsel setzte sich das Spiel auf ein Tor, nämlich das der Akteure aus der 11 000 Einwohner-Gemeinde Drochtersen, fort. Und als der Favorit vom Niederrhein endlich einmal sauber über die Flügel agierte und auch durchkam, staubte Korb nach einer schönen Flanke von Nationalspieler Christoph Kramer zur verdienten Führung ab.

Die Gladbacher blieben auch in der Folge am Drücker und wollten nun die endgültige Entscheidung herbeiführen. Die „Drosseln“, die sich offensiv letztlich als zu harmlos erwiesen, hielten jedoch bis zum Ende zumindest in der Hintermannschaft dagegen und ließen sich nicht noch einmal überrumpeln.

So liefen die anderen Partien mit Bundesligabeteiligung:

RasenBallsport Leipzig ist im brisanten Sachsen-Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals an Dynamo Dresden überraschend gescheitert. Der Aufsteiger verlor eine Woche vor seiner Bundesliga-Premiere gegen den Zweitliga-Neuling im Elfmeterschießen 4:5 (2:2, 2:0). Die vier Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04 und der 1. FC Köln erreichten gegen unterklassige Gegner dagegen die zweite Runde.

Leipzig ging gegen Dresden bereits nach einer Viertelstunde in Führung und baute den Vorsprung mit einem Foulelfmeter kurz vor der Halbzeit auf 2:0 aus. Die Gastgeber kamen in der 47. Minute - ebenfalls durch einen verwandelten Elfmeter - aber wieder heran und glichen in der 78. Minute aus. Beide Dynamo-Treffer erzielte Stefan Kutschke. Im Elfmeterschießen hatte Dynamo dann die besseren Nerven. Dresden-Torwart Marvin Schwebe parierte den Schuss von Dominik Kaiser.

Auch Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ist überraschend ausgeschieden. In einer packenden Partie mussten die Pfälzer gegen Drittligist Halle nachsitzen und verloren 3:4 (3:3, 2:1). Die Roten Teufel gaben zweimal eine Führung aus der Hand.

Dennis Aogo brachte Schalke früh auf Kurs. In seiner ehemaligen fußballerischen Heimat Freiburg zirkelte der Defensivmann den Ball in der 10. Minute gegen den FC Villingen 08 in den Winkel. Neuzugang Breel Embolo erhöhte wenig später auf 2:0 (19.). Die „Knappen“ bauten das Ergebnis in der zweiten Spielhälfte weiter aus, ließen jedoch den Ehrentreffer für Villingen zu. Schalke gewann die Partie 4:1.

Der 1. FC Köln feierte beim Sechstligisten BFC Preussen einen ungefährdeten Sieg. Neuzugang Konstantin Rausch schoss die Mannschaft von Coach Peter Stöger per Freistoß in Führung. Die Rheinländer erspielten sich eine Vielzahl guter Torchancen, und Anthony Modeste nutzte eine dieser Gelegenheiten zum 2:0 (45.). Im zweiten Durchgang baute der FC den Vorsprung weiter aus und schraubte das Ergebnis auf 7:0 (2:0).

Wie der FC benötigte auch der SC Freiburg eine Standardsituation, um in Führung zu gehen. Vincenzo Grifo verwandelte einen Foulelfmeter in der 20. Minute gegen den SV Babelsberg souverän, Janik Haberer erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Die Breisgauer siegten schließlich ähnlich ungefährdet, wenn auch nicht ganz so hoch wie Köln, 4:0 (2:0).

Keine weiteren Überraschungen gab es in den drei Partien am Samstagabend. So hielt sich der Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart mit einem 3:0 beim Südwest-Regionalligisten Homburg schadlos. VfB-Ligakonkurrent Fortuna Düsseldorf siegte 3:0 beim Drittligisten Rostock. Im Zweitliga-Duell zwischen 1860 München und dem Karlsruher SC behielten die „Löwen“ dank des späten Treffers von Karim Matmour (90.) mit 2:1 die Oberhand

Bereits am Freitag hatten Bayern München (5:0 bei Carl Zeiss Jena), der FC Augsburg (2:0 beim FV Ravensburg) und der FC St. Pauli (3:0 beim VfB Lübeck) für Favoritensiege gesorgt. Die 2. Runde wird am 26. August ausgelost.

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