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NWZonline.de Sport Fußball

Trotz Kantersiegs weiter Kritik an Jones

25.10.2017

Großaspach Vier Tage nach der historischen 2:3-Niederlage gegen Island haben sich die deutschen Fußball-Frauen in der WM-Qualifikation mit einem Torfestival zurückgemeldet. Die Mannschaft von Bundestrainerin Steffi Jones besiegte am Dienstagabend vor 2207 Zuschauern in Großaspach (Baden-Württemberg) den krassen Außenseiter Färöer locker mit 11:0 (6:0).

Doch schon während des Qualifikationsspiels gegen völlig überforderte Außenseiter erhöhte DFB-Präsident Reinhard Grindel den Druck auf die heftig in die Kritik geratene Bundestrainerin. Jones arbeitet offenbar auf Bewährung. „Die Leistungen sind in der Qualifikation nicht besser, sondern schlechter geworden. Da lohnt es nicht, drumherum zu reden“, sagte Grindel in der Halbzeit und fügte mit Blick auf das Testspiel zum Jahresabschluss gegen WM-Gastgeber Frankreich am 24. November in Bielefeld an: „Deswegen kommt es jetzt darauf an, dass wir das Gefühl bekommen, dass wir die Qualifikation schaffen können.“ Grindel ergänzte, wie wichtig die Qualifikation für die Frauen-WM 2019 in Frankreich sei. „Wann haben wir mal acht bis zehn Millionen, die zugucken. Das ist die WM – vor allem in einem Nachbarland“, sagte Grindel: „Wenn wir das nicht erreichen würden, wäre das ein schwerer Rückschlag für den Frauenfußball.“

Für die Entscheidung über Jones Zukunft waren die Gäste kein Maßstab. Alexandra Popp (12. Minute/45.+1), Tabea Kemme (15./27.), Babett Peter (30.) und Kathrin Hendrich (33.) sorgten gegen den Aufbaugegner schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Lina Magull (48.) und Hasret Kayikci (63./75./83./89.) mit einem Viererpack erhöhten nach dem Seitenwechsel für das spielfreudige deutsche Team, das sich wie Jones mit jedem Treffer sichtlich mehr entspannte.

Mit neun Punkten aus vier Spielen eroberte die DFB-Elf auf dem Weg zur Endrunde vorübergehend die Tabellenführung in der Gruppe zurück.

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