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NWZonline.de Sport Fußball

Halbes Eigentor bringt VfB Heimsieg

12.05.2014

Oldenburg Ein bisschen Wehmut schwang mit, als Alexander Nouri nach seinem drittletzten Spiel mit den Regionalliga-Fußballern des VfB Oldenburg am Sonntag vor Fans, Funktionären und Medienvertretern über den 1:0 (1:0)-Sieg gegen den BSV Rehden sprach. „Die Art und Weise, wie das Team spielt, imponiert mir immer mehr – ich bin ein Fan dieser Mannschaft“, erklärte der 34-Jährige, der vor knapp zwei Wochen seinen Abgang zum Saisonende verkündet hatte. „Dann bleib doch einfach hier“, entfuhr es einem VfB-Anhänger. Doch Nouris Wechsel in den Trainerstab von Werder Bremen steht fest.

„Ich genieße jeden Tag, den ich noch hier sein darf“, sagte der Coach, dessen Team am Sonntag vor der Saison-Minuskulisse von 877 Zuschauern im Marschwegstadion den fünften Ligasieg in Folge feierte und damit Platz drei verteidigte. Das einzige Tor des Tages fiel schon in der 6. Minute. Nach einem weiten Pass von Addy-Waku Menga ging BSV-Keeper Celio Rocha nicht konsequent zum Ball und bekam diesen von Shaun Minns an der Torauslinie auch noch durch die Beine gespitzelt. In der Mitte versuchte Stefan Heyken zu klären, bugsierte das Spielgerät aber mit Menga über die Linie.

„Ich nehme den Treffer gerne“, sagte Menga, dessen Saisonausbeute als Führender der Regionalliga-Torjägerliste sich damit auf 24 erhöht hätte. „Ich war meiner Ansicht nach gar nicht dran“, meinte Heyken, dem das Tor später aber erst einmal offiziell zugeschrieben wurde. „Ich kenne ihn aus der A-Jugend in Osnabrück – ein guter Junge“, meinte Menga über den Innenverteidiger und würde ihn gerne in der nächsten Saison in Oldenburg sehen: „Wenn er oben spielen möchte, sollte er hierher kommen.“

Minns mit einem Schuss direkt auf Rocha sowie Menga, dessen Versuch aus 18 Metern der Gästetorwart aus dem Winkel fischte, hatten am Sonntag die nächsten guten VfB-Chancen (20., 21.). Auf der anderen Seite lenkte Oldenburgs Keeper Mansur Faqiryar einen Schuss von Kevin Artmann stark um den Pfosten (32.), ehe Menga aus spitzem Winkel wiederum an Rocha scheiterte (36.).

Nach der Pause prüfte Michael Wessel aus 15 Metern Faqiryar (50.), ehe VfB-Innenverteidiger Tim Petersen unter dem Ball durchsprang, so dass Danny Arend allein auf Faqiryar zulaufen konnte (58.). Der Keeper, der erst am Donnerstag von einer Länderspielreise mit Afghanistan zurückgekehrt war und in dieser Woche erneut beim sich in Kuwait auf den AFC Challenge Cup (19. bis 30. Mai) vorbereitenden Nationalteam weilt, parierte aber brillant.

Nachdem er von Alexander Baal und Kevin Samide freigespielt worden war, scheiterte Menga in der 61. Minute am Außennetz und wenig später, als wiederum Samide schön auf ihn durchgesteckt hatte, am Pfosten (65.). Auf der Gegenseite war ein Kopfball von Ex-VfBer Marius Winkelmann leichte Beute für Faqiryar (71.), ehe der eingewechselte Erdin Ramic den Ball an die Unterkante des Oldenburger Tores setzte (74.).

„Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison – weil wir unsere Chancen nicht nutzen, stehen wir da, wo wir stehen“, meinte BSV-Coach Björn Wnuck, dessen weiter neuntplatziertes Team auch in der Endphase die Möglichkeiten nicht verwertete. Nachdem Kai Pröger bei einem Schuss aus der Distanz das 2:0 verpasst hatte (77.), vergaben Arend (schoss völlig frei vor Faqiryar neben das Tor) und Ramic (seinen platzierten Schuss parierte der VfB-Keeper stark) das 1:1 (80., 81.). Kurz vor Schluss wurde ein Kopfballtor von Francis Banecki abseitsbedingt nicht anerkannt (87.).

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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