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NWZonline.de Sport Fußball

2. Liga: Das macht diesen Trainer so interessant

07.07.2020

Hamburg Nicht Dimitrios Grammozis, auch nicht die mit Erstliga-Erfahrung ausgestatteten André Breitenreiter oder Alfred Schreuder: Daniel Thioune vom Ligarivalen VfL Osnabrück heißt der Trainer, der die schwierige (und für viele Vorgänger unlösbare) Aufgabe übernimmt, den Hamburger SV wieder auf Kurs zu bringen.

Der 45-Jährige tritt beim Fußball-Zweitligisten die Nachfolge von Dieter Hecking an und erhält einen Zweijahresvertrag. Da Thiounes Kontrakt in Osnabrück noch für eine Saison gültig war, muss der HSV die laut einer Ausstiegsklausel fällige Ablöse von angeblich 300 000 Euro für den Ex-Profi bezahlen.

„Wir können die sportliche Entscheidung von Daniel Thioune nachvollziehen, nach zweieinhalb äußerst erfolgreichen Jahren als Cheftrainer des VfL Osnabrück nun den nächsten Schritt zu einem der größten Clubs in Deutschland zu machen“, sagte VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes, der zudem den Verlust von Merlin Polzin verkraften muss: Der Co-Trainer begleitet Thioune nach Hamburg. Schmedes indes hat nun die Aufgabe, einen neuen Trainer nach Osnabrück zu holen.

Der in Georgsmarienhütte geborene Thioune schaffte mit dem VfL im vergangenen Sommer den Aufstieg, spielte mit dem Team 2019/20 eine furiose Hinrunde und sicherte nach der Corona-Pause den Klassenerhalt. Er war seit 2013 für den VfL tätig, trainierte vor seinem Engagement bei den Profis die U 17 sowie U 19 und war zudem Nachwuchskoordinator. Von 2012 bis 2019 studierte er zudem an der Universität Vechta Sport- und Erziehungswissenschaften, wobei er zwischendurch eine Pause einlegte und die Ausbildung zum Fußballlehrer absolvierte. Als Profi war Thioune unter anderem für die Osnabrücker und den VfB Lübeck aktiv gewesen – bei den Lübeckern übrigens unter dem damaligen Trainer Hecking.

Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre will Thioune mit dem HSV den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, als Trainer nach dem Maximum zu streben“, sagte Thioune: „Auch wenn ich mich in Osnabrück und beim VfL sehr wohl gefühlt und mir die Entscheidung, den Verein zu verlassen, nicht leicht gemacht habe, möchte ich nun die Herausforderung beim Hamburger SV annehmen und freue mich darauf.“ Er verlasse Osnabrück „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“.

Schon in der vergangenen Woche soll der HSV parallel zu den Trennungsgesprächen mit Hecking Kontakt zu Thioune aufgenommen haben. An dem Coach habe auch Interesse des HSV-Stadtrivalen FC St. Pauli bestanden, heißt es. Die Kiezkicker suchen nach der Trennung von Jos Luhukay ebenfalls einen neuen Coach.

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