• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

HSV bleibt Nummer 1 der Stadt

11.03.2019

Hamburg Derbyheld Pierre-Michel Lasogga und Co. ließen sich von ihren begeisterten Fans gebührend feiern. „Die Nummer eins der Stadt sind wir“, sangen die Anhänger des Hamburger SV nach der Machtdemonstration beim 4:0 (1:0)-Erfolg beim Erzrivalen FC St. Pauli und skandierten immer wieder lautstark: „Derbysieger, Derbysieger – hey, hey“.

Die Spieler genossen die schwarz-weiß-blaue Party auf dem Kiez in vollen Zügen. Durch den souveränen Erfolg distanzierte die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf den Stadtrivalen im Aufstiegsrennen auf sieben Punkte und rückte als Tabellenzweiter bis auf einen Zähler an Spitzenreiter 1. FC Köln heran.

„Auswärts das Derby zu gewinnen ist geiler, als zu Hause das Derby zu gewinnen. Wir sind sehr erleichtert“, sagte Doppel-Torschütze Lasogga. Seine Teamkollegen waren dem Matchwinner dankbar. „Vielleicht bauen sie ihm ja jetzt eine Statue – aber hoffentlich auf der richtigen Seite der Reeperbahn“, sagte Torhüter Julian Pollersbeck.

Überschattet wurde die Begegnung vom wiederholten Einsatz von Pyrotechnik von beiden Fanlagern. Schiedsrichter Felix Brych schickte beide Mannschaften in der 82. Minute in die Kabine. Nach rund fünfminütiger Unterbrechung setzte er das Spiel fort. „Das braucht kein Mensch“, sagte Pauli-Sportchef Uwe Stöver. Rund um das Derby war es aber weitestgehend ruhig geblieben. Laut der Ordnungshüter gab es einzelne körperliche Auseinandersetzungen nach dem Spielende, vor dem Anpfiff hatten einige HSV-Anhänger versucht, die Kontrollstellen am Millerntorstadion zu überwinden. Das Spiel war von der Polizei als Hochrisikospiel deklariert worden und etwa 1800 Kräfte waren rund um die Reeperbahn im Einsatz.

Lasogga mit seinem Doppelpack (32./61. Minute), Khalid Narey (53.) und Douglas Santos (88.) sorgten vor 29 226 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion für großen Jubel im Gästeblock. Für eine ganze Generation von HSV-Fans war es der erste Derby-Sieg, den bis dato letzten Erfolg gegen den ewigen Gegner hatten die „Rothosen“ im April 2002 (4:0) gefeiert. „Es ist viel geredet worden, und wir haben die Antwort auf dem Platz gegeben“, sagte Aaron Hunt.

Die Kiezkicker um Coach Markus Kauczinski waren dagegen nach einem viel zu passiven Auftritt chancenlos. St. Pauli bleibt Vierter und hat vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz drei (Union Berlin). „Wir haben ein Spiel verloren, das wir lieber als alle anderen gewonnen hätten“, sagte ein enttäuschter Torhüter Robin Himmelmann. „Der Frust sitzt tief“, fügte Alexander Meier an.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.