HAMBURG - Sportchef Frank Arnesen will den eingeleiteten Umbruch beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV fortsetzen, dabei aber maßvoller als im vergangenen Sommer vorgehen. „So viele Wechsel wie vor dieser Saison wird es nicht geben“, verkündete der Däne am Sonntagabend. Vor der Spielzeit hatte sich der Club auch aus finanziellen Gründen von 14 Profis getrennt und acht junge Spieler unter Vertrag genommen. Auch dadurch war der HSV in akute Abstiegsgefahr geraten, die selbst nach dem 1:0-Heimsieg gegen Hannover 96 am Sonnabend noch nicht gebannt ist.
„Wir sind noch nicht durch. Es sieht jetzt gut aus, aber es gibt noch neun Punkte, wir haben noch drei Finals vor uns“, sagte Arnesen. Im Fall der sportlichen Rettung rechnet er fest mit der endgültigen Zusage von Torhüter René Adler (Bayer Leverkusen) und des lettischen Stürmers Artjoms Rudnevs vom polnischen Erstligisten Lech Posen, mit denen schon weitgehende Einigkeit über einen Transfer bestehen soll. Zudem ist der HSV auf der Suche nach einem Spielgestalter.
