HAMBURG - Urs Siegenthaler hat dem Hamburger SV einen Korb gegeben. Der Chefscout des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sagte sein Engagement als Sportdirektor beim Bundesligisten vier Tage vor dem geplanten Amtsantritt ab. „Mit großem Bedauern und schweren Herzens habe ich dem Vorstand und dem Aufsichtsrat des HSV meine Absage übermittelt“, teilte Siegenthaler am Donnerstag mit.

„Wir nehmen das mit Bedauern, aber mit Respekt zur Kenntnis“, sagte HSV-Vorstandschef Bernd und kritisierte den DFB: „Ich habe kein Verständnis dafür, dass Urs Siegenthaler nun vom Verband zu einer Entscheidung für den HSV oder DFB gezwungen wurde.“ Ein Ersatz für Siegenthaler werde vorerst nicht verpflichtet, Sportvorstand Bastian Reinhardt alleine weiterarbeiten.