HAMBURG -
Bundesliga-Coach des Hamburger SV zeigt nach Pleitenserie Nerven. Rafael van der Vaart plant sein Comeback für Mitte Oktober.
HAMBURG/SID/DPA - Nach der Negativserie von zehn Pflichtspielen ohne Sieg seit Saisonbeginn hat Trainer Thomas Doll einen vorzeitigen Abschied vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV nicht ausgeschlossen. „Wenn ich die Jungs nicht mehr erreichen sollte, würde ich sagen, das war’s. Dann nehme ich meinen Hut. In so einer Situation würde ich nicht an meinem Stuhl kleben“, sagte der 40-Jährige. Allerdings trage er sich derzeit nicht mit einem solchen Gedanken und sei „felsenfest“ davon überzeugt, dass er die Spieler noch motivieren könne. HSV-Boss Bernd Hoffmann hatte dem Coach unlängst das Vertrauen ausgesprochen. „Wenn ich keine Rückendeckung vom Verein oder Team spüren sollte, wäre ich weg“, meinte Doll.Unterdessen plant HSV-Regisseur Rafael van der Vaart sein Comeback. „Mitte Oktober will ich wieder auf der Wiese stehen“, sagte der 23-Jährige. Van der Vaart muss seit dem 27. August wegen eines Sehnenrisses im Oberschenkel pausieren. Angesichts der aktuellen Probleme des HSV warnte van der Vaart vor zu großen Erwartungen: „Ich bin nicht der Heilsbringer in der Krise. Von einem Spieler allein kann nicht alles abhängen.“
