• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

Hecking soll den HSV beruhigen

31.05.2019

Hamburg Zumindest Aaron Hecking ist schon selig. „Mein Sohn ist glühender HSV-Fan. Der sitzt wahrscheinlich gerade auf den Färöer und denkt sich: Gott sei Dank, es hat geklappt“, sagte Papa Dieter Hecking, der neue Trainer des krisengeschüttelten Hamburger SV. Die anderen leidgeplagten Anhänger des Traditionsclubs muss Hecking nun erst von sich überzeugen: Am besten mit der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga im nächsten Sommer.

Hecking ist kein Träumer, dass der HSV „eine sehr große Herausforderung“ darstellt, ist dem 54-Jährigen völlig klar. Der Druck an der Elbe ist für den Vater von fünf Kindern aber kein Problem. „Wenn es geheißen hätte, dass der HSV ein guter Zweitligist bleiben möchte, dann würde jemand anderes hier sitzen“, sagte Hecking bei seiner Vorstellung am Mittwoch. In Hamburg zählt trotz der Konkurrenz aus Stuttgart, Nürnberg und Hannover nach der verkorksten Zweitliga-Saison erneut nur der Aufstieg.

Und auf dieser Mission wollte der neue Sportvorstand Jonas Boldt in der Trainerfrage keine Experimente wagen. 14 Jahre am Stück war Hecking Bundesliga-Trainer, genoss seine Auftritte in Champions und Europa League, holte 2015 mit dem VfL Wolfsburg den DFB-Pokal und die Vize-Meisterschaft. Er gilt als ehrlicher und bodenständiger Arbeiter.

Es sei „keine Selbstverständlichkeit“, dass sich Hecking für den HSV entschieden habe, sagte Boldt, dessen Vorgänger Ralf Becker bereits mit dem neuen Hoffnungsträger Kontakt aufgenommen hatte: „Er steht neben seiner Fachkompetenz für Ruhe und Kontinuität, ist sturmerprobt und erfüllt unser erstelltes Profil zu 100 Prozent.“ Schließlich hatten die relativ unerfahrenen Christian Titz und Hannes Wolf mit dem fast schon traditionell schwer trainierbaren HSV-Kader zuletzt arge Probleme.

„Viele haben gesagt: ,Warum tut der sich das an’? Nein, ich tue mir gar nichts an, sondern ich freue mich darauf“, sagte Hecking, der zuletzt bei Borussia Mönchengladbach gehen musste und nun einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben hat – mit Verlängerungsoption im Falle des Aufstiegs: „Ich verfolge diesen Verein, seitdem ich ein kleiner Junge war. Ich war ein großer Fan von Kevin Keegan zu seiner Hamburger Zeit. Das hat mich immer etwas zu diesem Verein hingezogen.“

Doch vom Glanz der Vergangenheit ist in Hamburg nicht viel geblieben. Derzeit stecke der Club „zwar im Sturm“, sei „aber noch immer toll“, sagte Hecking, der aber weiß, dass die Mannschaft dringend erneuert werden muss. „Wir brauchen Spieler, die Bock auf den HSV haben“, sagte er: „Für mich ist es genau das, was ich jetzt brauche: Dieses Spannungsgefühl, wieder von unten etwas aufzuarbeiten und vom ersten Tag etwas gestalten zu können.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.