HAMBURG - Gleich der erste Matchball soll sitzen: Der FC St. Pauli will den acht Jahre dauernden Weg zurück in die Bundesliga am Sonntag beenden. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, bei einem Sieg sind wir drin“, sagt Trainer Holger Stanislawski vor dem Spiel (17.30 Uhr) bei Greuther Fürth. Recht hat er, denn mit einem Sieg bei den Franken wären die Hanseaten nur noch theoretisch vom zweiten Tabellenplatz zu verdrängen – immer vorausgesetzt, Konkurrent FC Augsburg landet gegen 1860 München zeitgleich ebenfalls einen Sieg.

Damit beim letzten Heimspiel am 9. Mai gegen den SC Paderborn am Millerntor stressfrei gefeiert werden kann, wollen rund 7000 Fans der Norddeutschen in Fürth für Heimspiel-Atmosphäre sorgen. Dort wird es aber nur eine Feier geben, wenn am Aufstieg auch rechnerisch nicht mehr zu rütteln sein sollte.

Dennoch: Die Planungen für die neue Saison in der ersten Bundesliga laufen seit Wochen auf Hochtouren. Der Bau der neuen Haupttribüne wird vorangetrieben, das Trainingsgelände soll erweitert und modernisiert werden. Was aber nicht bedeutet, dass diese Arbeiten gestoppt werden, wenn es mit der Bundesliga-Rückkehr doch nicht klappen sollte.

Derweil scheint der 1. FC Kaiserslautern, der schon als Aufsteiger feststeht, an einer Rückkehr von Miroslav Klose (Bayern München) interessiert zu sein. Zwei Sponsoren des Vereins haben sich für die Verpflichtung des Stürmers stark gemacht. FCK-Vorstandsboss Stefan Kuntz sprach in Bezug auf eine mögliche Klose-Rückkehr dagegen von „Luftschlössern“.