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Fußball Uwe Seeler kritisiert HSV-Vorstand scharf

sid

HAMBURG - Hängepartie um Trainer Armin Veh, Streit um die Finanzierung von Spielertransfers: Beim Hamburger SV ist von Ruhe nichts zu spüren. Vereins-Idol Uwe Seeler kritisiert die Posse um den Verbleib des Coaches, ehemalige HSV-Bosse nehmen die praktizierte Ratenzahlung bei der Verpflichtung neuer Spieler ins Visier.

Die Trainerfrage soll abschließend am Neujahrstag bei einem Treffen zwischen Trainer Armin Veh und dem Vorstand um Clubchef Bernd Hoffmann entschieden werden. Seeler kann das Hickhack nicht nachvollziehen. „Das Hin und Her und die verwirrenden Aussagen bringen nun mal Unruhe“, sagte der 74-Jährige der Zeitung Die Welt.

Mannschaft leidet

„Das gleiche Wirrwarr hatten wir schon im Sommer, als der Sportchef bestellt werden sollte“, sagte Seeler und ergänzte, dass deutlich sichtbar die Mannschaft darunter gelitten habe. „Die Unruhe hat zu schlechten Leistungen geführt. Ähnliches ist auch bei dieser Trainerdiskussion zu erwarten“, meinte Seeler.

Dabei ist die Trainerfrage nicht das einzige Problem der Hanseaten. Laut eines Berichts des Hamburger Abendblatts muss der HSV in den kommenden Jahren Ratenzahlungen in Höhe von rund 20 Millionen Euro für bereits getätigte Spielerverpflichtungen abtragen. Eine Summe, die durch Transfereinnahmen bisher nicht gedeckt ist. Während sich Hoffmann und Aufsichtsrats-Boss Horst Becker gelassen geben und den Vorgang als gängige Praxis bezeichnen, zeigen sich frühere Club-Präsidenten kritisch.

„Der HSV hat durch die Verbindlichkeiten den eigenen Handlungsspielraum erheblich eingeschränkt. Salopp gesagt: Die Verantwortlichen haben gezockt und sich im Endeffekt verzockt“, sagte Wolfgang Klein, der dem HSV von 1979 bis 1987 vorstand.

Keine solide Planung

Man habe darauf gesetzt, dass man durch die Investitionen in die Champions League einziehe. Mit einer soliden Etatplanung habe dies nicht viel zu tun, so Klein.

Und Jürgen Hunke, von 1990 bis 1993 Präsident, meinte: „Ich habe als Präsident immer nur so viel ausgegeben, wie ich eingenommen habe. Dieses Handeln scheint die aktuelle Vereinsführung leider nicht zu verfolgen.“

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