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NWZonline.de Sport Fußball

Hamburger Profis hebeln VfB-Abwehr aus

07.04.2014

Oldenburg Als die Hamburger noch vor dem Gästeblock mit ihren Fans feierten, waren die meisten Fußballer des VfB Oldenburg schon mit hängenden Köpfen in die Kabine geschlichen. Beide Mannschaften hatten am Sonntag im Regionalliga-Duell vor 1414 Zuschauern im Marschwegstadion alles gegeben. Am Ende durfte die HSV-Reserve nach dem späten 1:0-Siegtreffer von Lasse Sobiech einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt bejubeln. Der groß gewachsene Innenverteidiger köpfte in der 87. Minute eine Ecke des ebenfalls zum Profi-Kader zählenden Kerem Demirbay ins Tor.

„Wir sind auf eine gute U 23 mit viel Qualität getroffen. Die Niederlage ist dennoch extrem bitter“, meinte VfB-Trainer Alexander Nouri. „Dass wir die Partie so entschieden haben, ist nicht ungewöhnlich. Wir haben in Kerem einen guten Standardschützen und in Lasse einen guten Kopfballspieler“, meinte Gästecoach Rodolfo Cardoso zur Szene, in der die Profis die VfB-Abwehr aushebelten.

Stimmen zum Spiel

Lucas Höler (VfB-Spieler): Wenn wir nur eine unserer vielen Chancen im Tor untergebracht hätten, stünden wir als Sieger da. Ausgerechnet Lasse Sobiech muss dann auch noch das Siegtor machen.

Addy-Waku Menga (VfB-Spieler): Eine unnötige Niederlage – leider haben wir unsere dicken Chancen nicht genutzt. Wir haben alles versucht, aber im letzten Moment fehlte uns immer das Glück.

Patrick Owomoyela (HSV-Spieler): Wir müssen uns nicht schämen, dass wir gewonnen haben. Das Spiel war ausgeglichen. Uns fehlte der letzte entscheidende Pass. Hätten die Oldenburger gewonnen, hätten sie sich nicht dafür schämen müssen.

Zuvor hatten die Gäste in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erst einmal die besseren Chancen gehabt. Unter anderem landeten ein Distanzschuss von Timo Brauer (7. Minute) und eine abgefälschte Flanke von Angelo Langer (29.) an der Latte.

Die einzige hochkarätige Chance für den VfB vor der Pause hatte Leo Baal. Nach einer Flanke des starken Lucas Höler scheiterte er mit einem Kopfball an HSV-Keeper Florian Stritzel (41.). „Die Hamburger haben mit zwei Viererketten gut organisiert verteidigt. Uns ist es schwer gefallen, die Lücken zu finden“, analysierte Nouri.

Nach dem Wechsel gab es deutlich mehr Torraumszenen. Zunächst entschärfte Stritzel einen Höler-Kopfball (50.). Auf der anderen Seite verpassten Manuel Farrona-Pulido und Fabio Morena die Führung (53., 54.), ehe Kai Pröger frei vor dem HSV-Tor auftauchte, aber in Stritzel seinen Meister fand (55.). „Die Mannschaft hat voll auf Sieg gespielt. Ich mache den Spielern keinen Vorwurf, aber wir hätten uns belohnen müssen“, ärgerte sich Nouri über die vergebenen Chancen. Höler wurde von Morena in letzter Sekunde am Torschuss gehindert (58.) und scheiterte kurz darauf erneut an Stritzel (62.). Nach der folgenden Ecke drosch Pröger den Ball aus 25 Metern knapp übers Tor.

Danach verflachte die Partie, ehe ein Foul des schon gelbverwarnten Sobiech an Höler für Aufregung sorgte. Referee Sebastian Hübner verzichtete darauf, dem 23-Jährigen Gelb-Rot zu zeigen (83.). „Darüber kann man diskutieren“, meinte Nouri, der zuschauen musste, wie der Innenverteidiger wenig später den Siegtreffer markierte.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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