• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

Hamburger verzweifeln an ihrer Angst

19.03.2012

HAMBURG Die Szene in der 59. Minute hatte Symbolcharakter: Mladen Petric trifft nach einem scharfen Anspiel von Heung Min Son aus zwei Metern Entfernung das leere Tor nicht. Es wäre der Anschlusstreffer zum 1:2 gewesen und für den Hamburger SV vielleicht noch die Wende zum Guten. Die Kugel ging vorbei, das Heimspiel des HSV gegen den SC Freiburg schließlich 1:3 (0:2) verloren.

„Manchmal will man alles und es gelingt nichts“, konstatierte Sportchef Frank Arnesen. Er brachte fassungslos auf den Punkt: „Den Spielern fehlt zurzeit das Vertrauen. Sie haben Angst.“ Der Bundesliga-Dino steckt mitten im Abstiegskampf. Das zerrt an den Nerven. „Angst können wir nicht gebrauchen“, versuchte David Jarolim mit Blick auf das Auswärtsspiel an diesem Freitag (20.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg Ruhe in die Mannschaft zu bringen: „Wir müssen das jetzt abhaken!“

Die Sorge um den einzigen Verein, der in allen 49 Bundesliga-Spielzeiten dabei war, war überall zu spüren. Die Mannschaft ist mit nur zwei Siegen in 14 Spielen das schlechteste Heimteam der Liga und fuhr nach der Winterpause im Volkspark 3:15 Tore ein. „So viele Gegentore. Ich verstehe das nicht“, rätselte Jarolim, der nach seinem 250. Bundesligaspiel für den HSV als einziger von den Fans nicht ausgepfiffen worden war: „Wir müssen uns anders präsentieren, mit mehr Herz.“

Abstieg – das Wort geisterte am Sonnabend lauter denn je durch den Hamburger Kabinengang. Wird er immer wahrscheinlicher? „Wenn man 1:3 zu Hause gegen Freiburg verliert, mit Sicherheit“, gab Ivo Ilicevic zu. Er erzielte den einzigen Hamburger Treffer (75.). Zuvor hatten Johannes Flum (20.), Daniel Caligiuri (43.) und Cedrick Makiadi (72.) für die Breisgauer bereits alles klar gemacht.

Es herrsche „Alarmstufe Rot“, sagte Arnesen. Das weiß auch Thorsten Fink, dessen Projekt nach 4 Siegen, 8 Unentschieden und 5 Niederlagen – zuletzt drei in Folge – zu scheitern droht. „Wir haben noch alles in unseren Händen und nehmen den Abstiegskampf an“, sagte der 44-Jährige, der nun mehr Aggressivität ins Training bringen wolle.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.