Gekas legt nach
16 Tore: Theofanis Gekas (VfL Bochum).13 Tore: Roy Makaay (Bayern München), Alexander Frei (Borussia Dortmund), Mario Gomez (VfB Stuttgart).
Elf des 28. SpieltagesFiedler (Berlin) – da Silva (Cottbus), Hofland (Wolfsburg), Kucera (Bielefeld) – Pardo (Stuttgart), Ottl (München), Marcelinho (Wolfsburg), Tinga (Dortmund) – Frei (Dortmund), Gekas (Bochum), Zidan (Mainz).Der 29. SpieltagFreitag: Bor. M’gladbach - Hamburger SV (20.30 Uhr). Sonnabend: Mainz 05 - Schalke 04, VfL Bochum - Hertha BSC, VfB Stuttgart - Hannover 96, Arm. Bielefeld - Eintr. Frankfurt, Energie Cottbus - VfL Wolfsburg, 1. FC Nürnberg - Alemannia Aachen (alle 15.30 Uhr). Sonntag: Bor. Dortmund - Werder Bremen, FC Bayern - Bayer Leverkusen (beide 17 Uhr).Von Dietmar Fuchs
Die Fußball-Bundesliga hat sich auf der Zielgeraden endgültig zum Kuriositäten-Kabinett entwickelt. Ein Quartett mit Schalke, Bremen, Stuttgart und Meister Bayern München macht den Titel unter sich aus. Das Mittelfeld besteht nach dem 28. Spieltag aus Leverkusen und Nürnberg. Und mit dem Tabellen-Siebten Wolfsburg, der Mainz 05 mit dem 3:2 wieder auf die Abstiegsränge brachte, beginnt die Zone der Gefährdeten, von denen Borussia Mönchengladbach nach dem 0:2 „auf Schalke“ kaum noch zu retten ist.Während Werder Bremen am Sonntag mit einem 1:0 zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg wieder auf Platz zwei kletterte, verließ der VfL Bochum mit dem überraschenden 4:1 bei Bayer Leverkusen die Abstiegsplätze. Der Leverkusener Kießling erhielt wegen Schiedsrichter-Beleidigung in der 80. Minute die Rote Karte. Durch den VfL-Sieg rutschte Bielefeld auf einen Abstiegsplatz ab.
Wie aggressiv die Anstrengungen um den Klassenverbleib geführt werden, verdeutlichte Christian Wörns. Als beim 4:1 des BVB in Aachen alles entschieden war, ging der Verteidiger seinen Torhüter Roman Weidenfeller heftig an. Doch Wörns bestritt Handgreiflichkeiten: „Ich habe ihn nicht geschlagen.“
Dortmunds Trainer Thomas Doll, dem nach 167 Tagen das erste Erfolgserlebnis beschieden wurde, tat das Geschehen ab: „Das sollte man nicht überbewerten.“ Nach der „besten Saisonleistung“ (Dortmunds Präsident Reinhard Rauball) verließ der Weltpokalsieger von 1997 die Abstiegsplätze und findet sich trotzdem inmitten von Vereinen wieder, die nach unten schauen müssen.
Beim noch nie abgestiegenen Hamburger SV strich Trainer Huub Stevens nach dem 2:4 gegen einen fulminant aufspielenden VfB Stuttgart die freien Ostertage. Sein Gegenüber Armin Veh konnte das Gegenteil tun: „Das haben sich meine Jungs einfach verdient.“
