HANNOVER - Entscheidung im Streit um die 50+1-Regel in der Fußball-Bundesliga: Mit der Verhandlung vor dem Lizenzliga-Schiedsgericht geht der Kampf von Hannover 96 um die Öffnung der Bundesligavereine für Investoren in die entscheidende Runde. Unter dem Vorsitz des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Udo Steiner muss das dreiköpfige Gremium am Montag darüber befinden, ob in Deutschland künftig millionenschwere Scheichs oder Ölmagnaten die Mehrheitsanteile bei den Proficlubs erwerben dürfen.
Die Deutsche Fußball Liga möchte den Staus quo wahren, wonach die Vereine 50 Prozent plus eine Stimme ihrer Anteile besitzen müssen. Das ist Hannovers Präsident Martin Kind ein Dorn im Auge. Er meint zudem, dass dies nicht EU-Recht entspreche.
