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Fußball Verlierer blicken nach vorne

Peter Hübner          Dietmar

HANNOVER - Für Schalke 04 und Hannover 96 beginnt der Neustart Richtung Europa an diesem Sonntag (15.30 Uhr in Gelsenkirchen) mit dem direkten Duell in der Fußball-Bundesliga. In der Europa-League erlitten die letzten verbliebenen deutschen Erstligisten im Viertelfinale nicht ganz unerwartet Schiffbruch gegen starke Spanier, waren aber dennoch mit ihrem Abschneiden zufrieden. Schalke erreichte nach dem 2:4 im Hinspiel mit dem 2:2 bei Athletic Bilbao am Donnerstag einen Achtungserfolg, die Europa-Reise von Hannover 96 endete mit zwei 1:2-Niederlagen gegen Atlético Madrid.

Zu Hause versagt

„Unsere Mannschaft hat sich trotzdem würdig aus dem Wettbewerb verabschiedet“, kommentierte Schalkes Manager Horst Heldt das Aus. „Das Ding haben wir zu Hause vergeigt“, sagte Mittelfeldmann Jermaine Jones. Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (29. Minute) mit seinem 42. Pflichtspieltor im 41. Saisonspiel sowie der starke Raúl (51.), der nach spanischen Medienberichten vor einem Wechsel nach Katar steht, trafen. Ibai Gómez (41.) und Markel Susaeta (55.) machten aber für Bilbao dann alles klar. 4,12 Millionen Zuschauer verfolgten die Spiele der deutschen Teams an den Fernsehgeräten.

Schnell legte der Tabellendritte Schalke den Schalter vor dem Spiel gegen den Fünften aus Hannover um. „Die sind ganz stabil und machen es schon im zweiten Jahr sehr, sehr exzellent. Sie brauchen einen Sieg, um den Platz zu halten. Wir wollen aber sehen, dass wir auf Rang drei bleiben“, sagte Heldt. Auch 96-Trainer Mirko Slomka richtete den Fokus auf den Liga-Alltag. „Jeder muss eine Nacht darüber schlafen. Dann ist es wichtig, sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Und die ist Schalke“, sagte Slomka vor der Rückkehr zu seinem früheren Club. Dabei wird Lars Stindl weiter fehlen.

Beste Saison von 96

Trotz der ersten Heimniederlage in dieser Saison über 90 Minuten gegen abgeklärte Madrilenen feierten 44 000 Fans so ausgelassen, als wäre das 96-Team ins Halbfinale eingezogen. „Wir können stolz auf das sein, was wir als Hannover 96 abgeliefert haben“, bilanzierte Sportdirektor Jörg Schmadtke die 14 Europapokalspiele. Und 96-Präsident Martin Kind freute sich über die „sportlich und wirtschaftlich erfolgreichste Saison, die Hannover je hatte“. International möchte die Mannschaft auch im nächsten Jahr wieder spielen. Die erneute Qualifikation für die Europa-League ist das Ziel im Bundesliga-Endspurt.

Atlético Madrid, das durch Tore von Adrian Lopez (63.) und Falcao (87.) bei einem Gegentreffer von 96-Stürmer Mame Diouf (81.) verdient gewann, hatte in Sachen Erfahrung die Nase deutlich vorn. Umso wichtiger ist für Hannover die Partie der Europa-League-Verlierer in Gelsenkirchen. „Für beide geht es aber noch um sehr viel“, betonte Schmadtke. „Man kennt Hannover 96 jetzt auch international. Wir müssen uns gut erholen, um auch auf Schalke etwas mitnehmen zu können“, sagte Verteidiger Emanuel Pogatetz.

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