Nyon - Die Uefa hat das auch in der Bundesliga eingesetzte „Hawk Eye“ als Anbieter für die Torlinientechnik bei der EM in Frankreich ausgewählt. Wie die Europäische Fußball-Union am Dienstag mitteilte, werden alle zehn EM-Stadien mit der Technik ausgestattet. Das Uefa-Exekutivkomitee hatte erst im Januar beschlossen, dass die technische Hilfe für Schiedsrichter beim Turnier in diesem Sommer (10. Juni bis 10. Juli) zum Einsatz kommen soll.
Sieben Kameras werden zur Beobachtung jeder Torlinie installiert. Der Referee bekommt ein Signal auf seine Armbanduhr, ob der Ball im Tor ist. Die Uefa hatte sich unter der Führung ihres derzeit gesperrten Präsidenten Michel Platini lange gegen die Torlinientechnik gesträubt und stattdessen auf Torlinienrichter gesetzt, die das Geschehen im Strafraum beobachten. Diese wird es auch weiterhin geben.
