HEESLINGEN - Die Krönung einer starken Saison ist ausgeblieben: Fußball-Niedersachsenligist VfB Oldenburg hat am Freitagabend das Finale um die Niedersachsenmeisterschaft beim TuS Heeslingen mit 0:2 (0:2) verloren. „Das war ein verdienter Sieg“, gab sich Jörg Rosenbohm, 2. VfB-Vorsitzender, als fairer Verlierer. Zuletzt gewannen die Oldenburger 1972 diesen Titel.
Erstmals in dieser Saison agierte VfB-Trainer Joe Zinnbauer mit einer Viererkette. Dieses Experiment ging aber schief. Bereits in der 10. Minute überwand Heeslingens Marcel Gebers die Oldenburger Hintermannschaft und schob den Ball vor 500 Zuschauern nach einem verunglückten Kopfball von Christian Thölking zum 1:0 ein.
Nach 20 Minuten stellte Zinnbauer seine Abwehr um. In seinem letzten Spiel für die Blau-Weißen rückte der zum Hamburger Verbandsligisten Barmbeck-Uhlenhorst wechselnde Söhren Grudzinski auf die angestammte Libero-Position, Alexander Eckel und Christopher Voßbrinck fungierten ab sofort als Manndecker. Nun agierten die Oldenburger sicherer. Mehr als eine Chance durch Mehmet Koc (18.) sprang aber vor der Pause nicht mehr heraus. Anders die Gastgeber: Einen Mittelfeldpatzer nutzte Cristian Cosac zum 2:0 (43.).
Nach dem Wechsel spielten die Gäste engagierter. Ghasemi-Nobakht (52.) und Koc (65.) hatten noch die Chance zum Anschlusstreffer, verpassten jedoch knapp. Im VfB-Tor zeichnete sich Kurt Ullmann noch mehrmals aus.
VfB: Ullmann - Eckel, Grudzinski, Voßbrinck, Bertram (46. A. Baal) - Yildirim, Thölking, van der Leij (58. Dusbaba), Ghasemi-Nobakht - Berisha (46. Kunst), Koc.
