Mainz - Champions-League-Aspirant RB Leipzig hat die Not beim taumelnden Fußball-Bundesligisten Mainz 05 dramatisch vergrößert und Trainer Martin Schmidt weitere unruhige Tage beschert. Der Tabellenzweite gewann am Mittwochabend mit 3:2 (0:0) bei den Rheinhessen, die nach der vierten Pleite in Serie in großer Abstiegsgefahr schweben. Nach einer mehr als respektablen ersten Halbzeit der Mainzer reichten 240 Sekunden nach dem Seitenwechsel für den nächsten schweren Rückschlag im Kampf um den Liga-Verbleib. Zudem muss Mainz vorerst auch noch auf Jean-Philippe Gbamin nach einer Roten Karte wegen groben Foulspiels (89. Minute) in der teilweise äußerst ruppig geführten Partie verzichten.

Nach Vorlage von Emil Forsberg erzielten Marcel Sabitzer (47.) und Neu-Nationalspieler Timo Werner (51.) ihre Tore, RB-Treffer Nummer drei gelang Naby Keita (89.) vor 26 379 Zuschauern. Mainz kam durch einen Foulelfmeter von Jairo (69.) und Yoshinori Mouto in der Nachspielzeit (90.+1) jeweils nur noch auf ein Tor heran.

Durch den ersten Auswärtssieg seit dem 19. Februar und dem zweiten Sieg binnen fünf Tagen nach dem 4:0 gegen Darmstadt 98 verteidigte die RB-Mannschaft ihren Vier-Punkte-Vorsprung auf 1899 Hoffenheim und das Fünf-Punkte-Polster auf Borussia Dortmund.

Rouven Schröder stärkte Schmidt nach dem Spiel den Rücken. „Er wird unsere Mannschaft auf das Spiel in Freiburg am Samstag vorbereiten“, sagte der Mainzer Sportdirektor.