Gelsenkirchen - Die Debatte über die Knieverletzung von Schalke-Profi Kevin-Prince Boateng geht in die nächste Runde. Dabei rüffelte Horst Heldt, Manager des Fußball-Bundesligisten, den Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld. „Ich weiß nicht, was ihn aus der Ferne dazu bewegt, so etwas zu behaupten“, giftete er.
Hitzfeld hatte vor wenigen Tagen alten Gerüchten neue Nahrung gegeben, wonach die Knappen den 26-Jährigen vom AC Mailand nur verpflichten konnten, weil die Italiener den Profi wegen dessen Knieproblemen loswerden wollten – für eine vergleichsweise günstige Ablöse von zehn Millionen Euro.
Ungeachtet dessen trainierte Boateng am Dienstag ohne Beeinträchtigungen mit der Mannschaft. „Ich will am Sonnabend in Berlin 90 Minuten spielen“, sagte der Profi, der beim 1:3 gegen Borussia Dortmund noch konditionellen Rückstand hatte.
