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NWZonline.de Sport Fußball

FUßBALL: Hertha BSC quält sich zum Heimerfolg

29.11.2008

BERLIN Ausgerechnet der zuletzt zum Edelreservisten degradierte Marko Pantelic hat Hertha BSC auf einen Champions-League- Platz geschossen und Christoph Daum das Dienstjubiläum in der Fußball-Bundesliga verdorben. Der ins zweite Glied versetzte Serbe erzielte am Freitagabend beim 2:1 (1:1) der Berliner gegen den 1. FC Köln in der 86. Minute den späten Siegtreffer für die Hausherren, die nach dem vierten Erfolg in Serie mit 30 Punkten auf den zweiten Tabellenrang vorstürmten.

Vor 40 704 Zuschauern hatte Gojko Kacar die Gastgeber in der 24. Minute in Führung gebracht, die Milivoje Novakovic (45.) kurz vor der Pause mit seinem neunten Saisontor ausglich. Daum kassierte in seinem 400. Ligaspiel als Trainer die dritte Niederlage in Folge und stellte enttäuscht fest: „Im Fußball kommt es auf Kleinigkeiten an, und die haben heute gegen uns entschieden.“

Bei Hertha herrschte dagegen eitel Sonnenschein. „Wir haben einen Lauf“, jubelte Manager Dieter Hoeneß. „Der Sieg ist verdient, denn wir hatten mehr Chancen. Köln war jedoch ein schwerer Gegner, sie haben eine gute Mannschaft“, sagte Hertha-Coach Lucien Favre. Der hatte Torjäger Pantelic erneut nur auf der Bank gelassen. „Ich muss sportlich im Sinne der Mannschaft entscheiden“, begründete er seine Entscheidung.

Die Hausherren taten sich ohne den Serben gegen die gut gestaffelte Kölner Abwehr schwer. Ohne spielerisch zu glänzen riss Hertha das Geschehen aber zunehmend an sich, doch erst ein Blackout von Pierre Wome ermöglichte den Blau-Weißen die Führung. Nach einem Fehlpass des Kölners konterten die Gastgeber eiskalt, Kacar war zur Stelle und erzielte sein fünftes Saisontor.

Die Hertha verwaltete fortan das Ergebnis und wurde für ihre Passivität kurz vor der Pause bestraft. Eine Flanke von Fabrice Ehret köpfte Novakovic aus elf Metern unhaltbar für Drobny ins Netz. Auch nach dem Wechsel agierten die Berliner zurückhaltend, die Partie verflachte – bis Pantelic mit einem Kopfball für die Entscheidung sorgte.

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