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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Hertha-Manager Preetz kämpft um seinen guten Ruf

14.02.2012

BERLIN Hertha-Manager Michael Preetz kämpft nach dem Skibbe-Flop nicht nur gegen das Chaos beim Bundesliga-Abstiegskandidaten Hertha BSC, sondern auch um seine Reputation und Zukunft. „So wie ich Fußball gespielt habe, kämpferisch, mache ich auch meinen Job“, erklärte er. Beim tief in der Krise steckenden Hauptstadtclub ist der Ex-Stürmer nach dem Rauswurf von Michael Skibbe nun erneut auf der Suche nach einem „Wunsch-Trainer“.

Sportlich ist die Hertha nach zehn Ligaspielen ohne Sieg dicht an die gefürchtete Absturzzone gerutscht. Doch auch das öffentliche Bild, das der Aufsteiger seit Wochen abgibt, ist verheerend. „Ich bin einer, der sich mit der Sache voll und ganz identifiziert. Es liegt in der Natur der Sache, wenn gearbeitet wird, dass nicht jede Entscheidung sitzen kann“, sagte Preetz.

Die Vorwürfe seiner Kritiker und einer wachsenden Zahl von Hertha-Fans lesen sich wie folgt: vier Trainer verschlissen, die Gefahr des zweiten Abstiegs vergrößert, einige überbewertete Profis eingekauft. „Selbstverständlich hinterfrage ich mich“, beteuerte Preetz. Zuvor hatte er selbst die Verpflichtung Skibbes als „Fehleinschätzung“ eingestuft und mit der Beurlaubung „korrigiert“. Aufgeben aber kommt für Herthas Rekordtorschützen nicht infrage. „Es ist nicht damit getan, eine solche Pauschalabrechnung vorzunehmen“, wehrte sich der von den Turbulenzen gezeichnete Manager. Für Hertha-Präsident Werner Gegenbauer ist Preetz alternativlos: „Er steht nicht zur Debatte.“

Preetz will sich nach der Berufung der Berliner Ex-Profis René Tretschok und Ante Covic zu Interimstrainern bei der Suche nach dem neuen Chefcoach „Zeit und Sorgfalt nehmen“. Preetz’ angebliche Wunschlösung ist der gerade erst bei 1899 Hoffenheim entlassene Holger Stanislawski.

Einige Übungsleiter brachten sich bereits selbst ins Gespräch. Neben Thomas Doll und Falko Götz bot sich auch Wolfgang Sidka an. „Ich bin selbst Herthaner, habe lange Zeit dort gespielt. Ich wohne seit einiger Zeit wieder in Berlin. Hertha ist meine Leidenschaft“, sagte der 57-Jährige.

Für ein Engagement stünde der Ex-Trainer des VfB Oldenburg (1989 bis 1992) und Werder Bremen (1997 bis 1998), der zuletzt als Coach der Nationalmannschaft des Irak gearbeitet hatte, sofort zur Verfügung: „Ich kann mir vorstellen, der Hertha in vielen Bereichen helfen zu können. Zum Fußball gehören Leidenschaft, Instinkte und Erfahrungen. Und ich bin sicher, die zu haben.“

An Spekulationen will sich Preetz nicht beteiligen: „Es ist nicht davon auszugehen, dass wir heute oder morgen eine Lösung haben“, sagte Preetz.

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