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NWZonline.de Sport Fußball

Herzinfarkt bei der Auswechslung

31.12.2007

MOTHERWELL /HAMBURG Der tragische Tod von Phil O'Donnell hat Schottlands Fußball in einen Schockzustand versetzt. „Das ist eine absolut verheerende Nachricht. Phil war nicht nur ein wundervoller Fußballspieler, er war auch ein großartiger Mensch“, sagte der Geschäftsführer des Schottischen Verbandes, Gordon Smith. Der Kapitän des FC Motherwell war am Sonnabend in der 78. Minute der Ligapartie gegen Dundee United zusammengebrochen und wenig später im Krankenwagen gestorben.

„Phil war ein großer Profi und hat immer alles gegeben, wenn er spielte“, meinte sein Trainer Mark McGhee. O'Donnell sollte gerade ausgewechselt werden, als er auf dem Spielfeld zusammensackte. Minutenlang wurde der 35-Jährige auf dem Platz behandelt. Nach Vereinsangaben starb der Mittelfeldspieler um 17.18 Uhr Ortszeit auf dem Weg ins Wishaw General Hospital. „Die medizinischen Abteilungen beider Vereine glauben, dass er einen Herzanfall erlitten hat“, teilte der Tabellendritte auf seiner Internetseite mit: „Trotz der Wiederbelebungsversuche erlangte O'Donnell nicht mehr das Bewusstsein.“

Motherwells Spiele gegen Hibernian am Mittwoch und Celtic Glasgow am kommenden Wochenende wurden abgesagt und werden später nachgeholt. O'Donnells Neffe David Clarkson, der beim 5:3 gegen Dundee zweimal traf, erlitt einen Schock und wurde ausgewechselt. „Phil war nicht nur ein inspirierender Spieler, sondern auch eine inspirierende Persönlichkeit. All unsere Gedanken sind bei seiner Frau Eileen und den vier Kindern“, sagte Clubbesitzer John Boyle.

Auf der Vereins-Homepage würdigten zahlreiche Fans O'Donnell, der von seinen Teamkollegen liebevoll „Onkel Phil“ gerufen wurde. An den Toren des Stadions Fir Park legten die Anhänger gleich nach der Todesnachricht Schals, Vereinsflaggen, Blumen und Bilder von O'Donnell nieder und zündeten Kerzen an. „Gegangen, aber niemals vergessen“, schrieben Fans auf ein Trikot.

O'Donnell hatte seine Laufbahn in Motherwell begonnen. Mit dem Club gewann er 1991 den schottischen Pokal. 1994 wechselte er für 1,75 Millionen Pfund zu Celtic Glasgow. Mit dem Verein gewann er 1995 erneut den Pokal und wurde 1998 Meister. Von 1999 bis 2003 stand er in der englischen Premier League bei Sheffield Wednesday unter Vertrag, ehe er zu seinem Heimatclub zurückkehrte. Für Motherwell erzielte er in 189 Spielen 23 Tore. Unter dem ehemaligen Nationaltrainer Craig Brown bestritt er 1994 sein einziges Länderspiel.

Todesfälle im Fußball – O'Donnell kein Einzelfall

Februar 1993: Im Training bricht der Rumäne Michael Klein von Erstligist Bayer Uerdingen zusammen und stirbt an Herz- und Kreislaufversagen.

April 1998: Nach dem Training erleidet Jenas Zweitliga-Profi Axel Jüptner einen Herzinfarkt.

August 2000: Innerhalb von zwei Wochen brechen im hessischen Fußball-Kreis Waldeck drei Amateurspieler tot zusammen. Ein 16-Jähriger stirbt beim Training, ein 30-Jähriger und ein 42-Jähriger während eines Spiels.

Juni 2003: Kameruns Nationalspieler Marc-Vivien Foe bricht im Halbfinale des Konföderationen-Cups in Lyon gegen Kolumbien zusammen und stirbt.

Januar 2004: Der ungarische Nationalspieler Miklos Feher bricht im Punktspiel zwischen Vitoria Guimaraes und Benfica Lissabon zusammen und stirbt.

Dezember 2005: Der französische Profi David di Tommaso erliegt nach einem Spiel seines Clubs FC Utrecht einem Herzversagen.

August 2007: Der Spanier Antonio Puerta bricht im Ligaspiel des FC Sevilla gegen den FC Getafe zusammen. Mehrmals erleidet er einen Herzstillstand. Drei Tage später stirbt der 22-Jährige.

Der tragische Tod von Phil O'Donnell hat Schottlands Fußball in einen Schockzustand versetzt. „Das ist eine absolut verheerende Nachricht. Phil war nicht nur ein wundervoller Fußballspieler, er war auch ein großartiger Mensch“, sagte der Geschäftsführer des Schottischen Verbandes, Gordon Smith. Der Kapitän des FC Motherwell war am Sonnabend in der 78. Minute der Ligapartie gegen Dundee United zusammengebrochen und wenig später im Krankenwagen gestorben.

„Phil war ein großer Profi und hat immer alles gegeben, wenn er spielte“, meinte sein Trainer Mark McGhee. O'Donnell sollte gerade ausgewechselt werden, als er auf dem Spielfeld zusammensackte. Minutenlang wurde der 35-Jährige auf dem Platz behandelt. Nach Vereinsangaben starb der Mittelfeldspieler um 17.18 Uhr Ortszeit auf dem Weg ins Wishaw General Hospital. „Die medizinischen Abteilungen beider Vereine glauben, dass er einen Herzanfall erlitten hat“, teilte der Tabellendritte auf seiner Internetseite mit: „Trotz der Wiederbelebungsversuche erlangte O'Donnell nicht mehr das Bewusstsein.“

Motherwells Spiele gegen Hibernian am Mittwoch und Celtic Glasgow am kommenden Wochenende wurden abgesagt und werden später nachgeholt. O'Donnells Neffe David Clarkson, der beim 5:3 gegen Dundee zweimal traf, erlitt einen Schock und wurde ausgewechselt. „Phil war nicht nur ein inspirierender Spieler, sondern auch eine inspirierende Persönlichkeit. All unsere Gedanken sind bei seiner Frau Eileen und den vier Kindern“, sagte Clubbesitzer John Boyle.

Auf der Vereins-Homepage würdigten zahlreiche Fans O'Donnell, der von seinen Teamkollegen liebevoll „Onkel Phil“ gerufen wurde. An den Toren des Stadions Fir Park legten die Anhänger gleich nach der Todesnachricht Schals, Vereinsflaggen, Blumen und Bilder von O'Donnell nieder und zündeten Kerzen an. „Gegangen, aber niemals vergessen“, schrieben Fans auf ein Trikot.

O'Donnell hatte seine Laufbahn in Motherwell begonnen. Mit dem Club gewann er 1991 den schottischen Pokal. 1994 wechselte er für 1,75 Millionen Pfund zu Celtic Glasgow. Mit dem Verein gewann er 1995 erneut den Pokal und wurde 1998 Meister. Von 1999 bis 2003 stand er in der englischen Premier League bei Sheffield Wednesday unter Vertrag, ehe er zu seinem Heimatclub zurückkehrte. Für Motherwell erzielte er in 189 Spielen 23 Tore. Unter dem ehemaligen Nationaltrainer Craig Brown bestritt er 1994 sein einziges Länderspiel.

Todesfälle im Fußball – O'Donnell kein Einzelfall

Februar 1993: Im Training bricht der Rumäne Michael Klein von Erstligist Bayer Uerdingen zusammen und stirbt an Herz- und Kreislaufversagen.

April 1998: Nach dem Training erleidet Jenas Zweitliga-Profi Axel Jüptner einen Herzinfarkt.

August 2000: Innerhalb von zwei Wochen brechen im hessischen Fußball-Kreis Waldeck drei Amateurspieler tot zusammen. Ein 16-Jähriger stirbt beim Training, ein 30-Jähriger und ein 42-Jähriger während eines Spiels.

Juni 2003: Kameruns Nationalspieler Marc-Vivien Foe bricht im Halbfinale des Konföderationen-Cups in Lyon gegen Kolumbien zusammen und stirbt.

Januar 2004: Der ungarische Nationalspieler Miklos Feher bricht im Punktspiel zwischen Vitoria Guimaraes und Benfica Lissabon zusammen und stirbt.

Dezember 2005: Der französische Profi David di Tommaso erliegt nach einem Spiel seines Clubs FC Utrecht einem Herzversagen.

August 2007: Der Spanier Antonio Puerta bricht im Ligaspiel des FC Sevilla gegen den FC Getafe zusammen. Mehrmals erleidet er einen Herzstillstand. Drei Tage später stirbt der 22-Jährige.

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